Monday, 21. May 2007
Z! - Episode 70: Den Stromverbrauch senken
Trackbacks
Z! - Episode 92: Freie Router
Wer seinen Windows-PC neu installieren muss, macht dies sicher nicht mit Freude. Den Installationsprozess vereinfacht es wesentlich wenn schon einmal alle Treiber zur Hand sind. Dies könnt ihr mit einem Tool vereinfachen, dass wir euch in der Sendung
Wer seinen Windows-PC neu installieren muss, macht dies sicher nicht mit Freude. Den Installationsprozess vereinfacht es wesentlich wenn schon einmal alle Treiber zur Hand sind. Dies könnt ihr mit einem Tool vereinfachen, dass wir euch in der Sendung
Weblog: Z! - Zeitgeist, Entwicklung, Technik
Tracked: Oct 30, 02:06
Tracked: Oct 30, 02:06


Hallo, ich finde euren Podcast super aber ich wollte auch mal meine Meinung zu einem Thema aus eurer Sendung zum Ausdruck bringen. Und zwar zum Thema Monopolstellung der Duetschen Telekom. Dass die Telekom das “normale” Telefonnetz anderen Anbietern öffnen muss finde ich in Ordnung da dieses Netz größtenteils mit staatlichen/öffentlichen Mittel aufgebaut wurde. Was ich allerding nicht in Ordnung finde, ist, dass die Telekom nun dazu gezwungen werden soll ihr VDSL-Netz zu öffnen, da dieses Netz mit dem Gewinn der Telekom bezahlt wurde, der im Konkurrenzkampf mit anderen Anbietern erwirtschaftet wurde. Mir ist es daher völlig unverständlich warum die Telekom den eigenen Gewinn verwnden soll um ein Netzaufzubauen, das dann von der konkurrierenden Anbietern genutzt wird um der Telekom Kunden abzunehmen. Ich fände es daher völlig falsch, wenn das VDSL-Netz geöffnet werden müsste
Hallo Andreas,
das ist sicherlich ein wichtiger Punkt den du da anschneidest.
Das ganze ist ja durch EU-Regelungen erzwungen und mir fällt es recht schwer den Standpunkt nachzuvollziehen, dass eine völlig neue Technologie gleich für den Wettbewerb mitgebaut werden muss.
Sicherlich gibt es da Gründe für, aber aus einer normalen Betrachtungsweise heraus erschließt sich mir bis jetzt noch nicht der Sinn.
Hallo,
ich finde dies ist ein schwieriges Thema. Zum einen sollte die Telekom das Recht haben, ihre eigenfinanzierten Projekte auch alleine zu benutzen (um den Ausbau zu beschleunigen), allerdings ist die Telekom immer noch der Marktführer. Wenn also die Konkurrenten auch solch ein Angebot starten wollten, müssten auch sie ein eigenes Netz auf die Beine stellen, was hierzulande keinem weiterem Anbieter möglich wäre. Und ob es wirklich vorteilhaft wäre mehrere Netze parallel zu haben, finde ich fragwürdig.
Schon beim Festnetz habe ich den Sinn nie ganz verstanden. Wäre doch eigentlich logischer gewesen das Netz der Telekom auszubauen, oder? Ich frage mich schon seit längerem warum das Telekom-Netz nicht Staatseigen (Volkseigen :-P) geblieben ist... das hätte doch einen besseren Wettbewerb zur Folge, da alle Unternehmen die gleichen Bedingungen hätten.
Hoffe auf anregende Antworten...
Patrick
Hallo...
Ihr berichtet auf gar keinen Fall zu viel über Linux...
Ich bin zwar in der Apple-Sekte, find das Thema aber trotzdem immer spannend!
Hehe.. danke. Aber das Ding ist, dass uns ja auch andere Dinge interessieren. Zum Beispiel mal mehr wissenschaftliche News.. aber vor lauter Linux news kommt man dann einfach mal nicht dazu.. Ich haette diese Sendung auch gerne mal ueber “Spirit of Berlin” gesprochen und in dem Zusammenhang die Urban Challenge der DARPA. Vor allendingen, weil Raul Rojas echt ein begnateter KI’ler ist und wir in D-Land froh sein koennen solche Leute hier zu haben.
Na wenn ihr noch andere Themen habt über die ihr gerne reden wollt verstehe ich nicht warum ihr das nicht einfach macht...ich finde es sowieso schade das euer Podcast immer so kurz ist...naja schon klar ihr habt natürlich auch noch was besseres zu tun und je länger die Sendung geht deso mehr Arbeit und mehr teurer Traffic auf eurem Server...Jedenfalls wären ein paar Minuten mehr nicht verkehrt.
Gruß
Hi,
das Problem ist weniger der entstehende Traffic, jedenfalls nicht so lange audioads bereit ist für uns die Dateien zu hosten.
Allerdings kommt unser Podcast auch im lokalen Radio und deshalb müssen wir immer eine Fassung auf 30 Minuten schneiden. Im Web veröffentlichen wir damit schon immer die längere Fassung.
Wenn wir allerdings wesentlich über die 30 Minuten gehen wird es zeitaufwendiger was das schneiden angeht. Weil wir bemühen uns natürlich auch die Sendung interessant zu halten. Von daher müssen wir sie grundsätzlich komplett bearbeiten. Um ne Zeitvorstellung zu bekommen, zum schneiden benötigen wir zwischen 1,5 bis 2,5 Stunden.
Ich wuerde auch ein cqa. 45min Format bevorzugen, aber das laesst sich mit der Zweitverwertung im Radio schlecht vereinbaren.. deswegen muessen wir auch immer schneiden, um auf exakt 30min zu kommen.
Hallo Leute,
da ich in der letzten Woche die Kommentare nicht verfolgt habe, konnte ich mOCo’s Posting erst heute abend lesen. Ein paar Dinge habt Ihr zwei ja in der aktuellen Sendung schon gesagt, ein paar weitere möchte ich hinzufügen. Ich werde versuchen fair und sachlich zu bleiben, um keinen unnötigen Flamewar loszutreten.
@mOCo: In Deinem Kommentar beziehst Du ziemlich klar stellung und kritisierst ziemlich offen. In einem solchen Beitrag erwarte ich ehrlich gesagt einen Realname, mindestens einen Vornamen. Aber so etwas nur unter einem Pseudonym zu schreiben gehört sich in meinen Augen nicht.
Zum eigentlichen Thema.
Ich finde Deine Kritik bezüglich der schlechten Hardwareunterstützung 1. veraltet, und 2. unfair. Veraltet deshalb, weil die meiste Hardware mittlerweile von Linux unterstützt wird (bis auf das brandneueste vielleicht). Unfair, weil OpenSource-Entwickler oft einen entscheidenden Nachteil gegenüber anderen (z. B. Microsoft) haben: Sie bekommen keine Spezifikationen. Trotzdem leisten sie gute Arbeit, wie man z. B. am NTFS-Treiber (der mit aufwändigem reverse-engineering entstanden ist) sehen kann. Vor diesen Menschen ziehe ich meinen Hut, und denen gegenüber finde ich Deinen Kommentar unfair.
Zu Deinen Problemen mit VDR: Bei mir läuft der VDR unter dem eingeschränkten User “vdr”, und ich kann ganz prächtig Videos schneiden. Möglicherweise wirst Du im VDR-Wiki (www.vdr-wiki.de) oder im VDR-Portal (www.vdr-portal.de) eine Lösung finden.
Du schreibst:
“Es gibt nichts - aber auch wirklich überhaupt nichts - was Linux besser kann als Windows.”
Tut mir leid, aber hier muss ich mal persönlich werden: Dieser Satz zeigt, dass Du wohl nicht so recht eine Ahnung hast, wovon Du redest. Ich kann Dir zustimmen, wenn Du sagst, dass Linux für viele Leute keine echte alternative ist (z. B. für Gamer), aber dieser “Basta-Satz” ist echt nicht gerade gelungen. Er stimmt einfach nicht.
Ein paar Beispiele, was ich an Linux schätze:
Freiheit. Mit GNU/Linux kann man (so gut wie) alles machen. Für jeden Zweck gibt es eine speziell angepasste Distribution. Bestes Beispiel ist fli4l(.de). Hat schon mal jemand unter Windows einen 1-Disketten-Router (1.44 MB) gebaut? Glaube kaum. Ein anderes gutes Beispiel ist das LiMux-Projekt, was der Stadtverwaltung von München einen Linux-Client beschert hat. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, hat diese Linux-Variante auch eine Auszeichnung für Usability bekommen, weil das Linux an die Bedürfnisse der User angepasst werden konnte (soviel zu Deinem Satz: “Tja liebe Tuxler - so was nenn’ ich Usability. Und davon seid ihr nicht nur Jahre, sondern Lichtjahre entfernt.”).
Paketmanagement. Ich finde es gibt nichts schöneres, als ein Programm zu installieren, und dabei werden automatisch alle benötigten Zusatzprogramme und Bibliotheken mitinstalliert. Ich weiß nicht, wie viele DirectX9-Installationen ich bis dato unter Windows weggeklickt habe, weil da immer was installiert werden sollte, was ich schon hatte (ok, zu DX gibt es kein Linux-Pendant, aber es geht ja ums Prinzip der Installation). Zu der Dist-Upgrade-Problematik: Ein solcher Schritt birgt immer Risiken. Allerdings birgt ein Windows-Update z. B. von 2000 auf XP oder XP auf Vista ähnliche Risiken. Nur dass man bei Linux i. d. R. das System noch retten kann (z. B. über eine Live-CD), was bei Windows schwieriger ist.
Schon von Matthias und Timon erwähnt: Die Shell. Ein mächtiges Werkzeug für den, der sich damit auskennt.
Ein gesprächiges System. Ich mag es, zu sehen was beim booten so vor sich geht. Das ist bei Windwos nunmal nicht der Fall.
Der OpenSource-Entwicklungsansatz. Statt dass jedes Unternehmen seine eigene Lösung entwickelt, gibt man den Quelltext lieber frei. Das bringt alle weiter, und Innovationen können schneller vorangetrieben werden. Das ist kein speziell Linux spezifischer Vorteil, ein anderes gutes Beispiel ist id Software, die ihre Doom-Engines einige Zeit nach Veröffentlichung des Spiels freigeben. So können andere Spiele auch die Technologie nutzen, während id vielleicht von den Ideen anderer Spieleprojekte profitiert. Im Bereich Linux finden sich halt nur viel mehr solcher Beispiele.
Das waren nur einige Vorteile, die ich an Linux sehe. Wie gesagt, ich bin nicht militant pro Linux, genausowenig bin ich der Meinung dass ausnahmslos ALLE Softwar offen liegen muss. Es gibt da genauso Ausnahmen, wie es Anwender gibt, für die Linux nicht die bessere Wahl ist. Aber Deinen Kommentar finde ich besonders zum Schluss gehörig misslungen, zumal Du Dich nicht einmal traust einen echten Namen dazu zu schreiben.
So, nun bleibt mir nur noch, Matthias und Timon viel Erfolg bei den weiteren Sendungen zu wünschen. Ich denke Ihr findet schon den richtigen Mix um alle Hörer zufrieden zu stellen. Meinetwegen könnt Ihr auch noch etwas auf der Linux-Welle bleiben ;-) Aber wenn Ihr andere interessante Themen habt, bleibe ich Euch trotzdem treu :-)
Schöne Woche noch
Björn
Hi Björn,
vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ist schön zu sehen, dass es unsere Hörer interessiert was hier auch in den Kommentaren für Diskussionen laufen.
Für mich selbst war der Kommentar von mOCo erstmal was zum Nachdenken, um nicht einfach drauf loszuschiessen. Matthias und ich sind jetzt erstmal davon ausgegangen, dass es sich um eine Meinung handelt die ernstgenommen werden will. Ansonsten hätten wir uns sicherlich auch schnell darauf einigen können, dass es die Qualität von heise Troll Postings hätte.
Aber ich denke so profitieren alle Hörer davon über das Thema Linux und die Medienpräsenz mal nachdenken zu können.
Ich persönlich hab genügend Systeme gesehen, um in jedem seine Vorteile zu erkennen und jedes System für seine Stärken nutzen zu können.
Ich mein es fällt vielleicht schwer den Sinn von exotischeren Systemen wie AmigaOS zu sehen, aber genau das ist ja das schöne jeder kann für sich nutzen was er als für sich richtig und passend empfindet.
Ein ganz anderer Aspekt und ein anderes Thema was ich auch sehr positiv finde ist der Gedanke von OpenSource auf das Arbeiten angewandt. Manche Menschen glauben ja wirklich es sei vorteilhaft Wissen nicht zu teilen, weil dadurch würde man ja seinen Vorsprung verlieren. Dabei finde ich nichts angenehmer und produktiver wenn jeder das was er weiß und kann in eine Sache mit reingibt und auch wieder von anderen ihre Ideen und ihr Wissen für sich verwenden kann.
Je mehr man so denkt und arbeitet um so produktiver wird man, weil man auch wesentlich schneller Wissenslücken erkennen kann und gemeinsam schneller auf neue Ideen kommt. Von daher lässt sich die Idee von OpenSource auch in die Arbeitswelt tragen wenn man es schafft sein eigenes Ego und Konkurrenzdenken rauszunehmen und lernt Wissen zu teilen und sich gegenseitig weiterzubringen.
Hallo Bjoern,
was die Angabe des echten Namen angeht, kann ich mit dir nicht uebereinstimmen. Mann kann sich bewusst dafuer entscheiden mit echtem Namen aufzutreten (so wie du, Timon und ich es machen). Aber man sollte respektieren, wenn Leute das nicht tun. Du darfst nicht vergessen, dass alles was du schreibst auch potentielle zukuenftige Arbeitgeber lesen koennen. Und das Argument, dass man denn ja nicht zu dem stehe, was man sage, zaehlt auch nicht. Ich stehe zu meiner politischen Meinung, die jedoch meinen Arbeitgeber absolut nichts angeht. Das nur zu dem Thema ;)
Ich hab mir neulich ne nagelneue NVidia Karte gekauft. Also GANZ neuer Chipsatz. Der 2D-Treiber hat die direkt unterstuetzt und NVidia hat zum Erscheinen sofort einen 3D Betatreiber bereit gestellt. Man sieht also, es geht auch mit aktueller Hardware, solange man den richtigen Hersteller waehlt.
Hi Matthias,
naja, ich bin ja auch ein grundsätzlicher Befürworter des Datenschutzes und stehe vielen Dingen sehr kritisch gegenüber. Allerdings habe ich bei der Nennung des Realname bei solchen Diskussionen keine großen Bedenken was den Datenschutz angeht. Mag sein, dass ich selbst angenehm unauffällige bzw. entsprechend häufig vorkommende Namen (Vor- und Nach-) habe :-)
Dennoch bleibe ich dabei: Wenn ich mich kritisch jemandem gegenüber äußere, gehört es zum guten Ton, zumindest meinen Vornamen zu nennen. Datenschutztechnisch ist das IMHO unbedenklich.
Gruß
Björn
Hi Björn,
im Grunde muss ich dir zustimmen. Entweder der Vorname oder zumindest eine E-Mail Adresse die Klarheit bringt wären nicht unangemessen. Die E-Mail Adresse wird hier ja nicht veröffentlicht, bringt für uns als Redaktion aber Klarheit.
Hallo!
Also ich muss sagen, dass ich es sehr begrüße, dass ihr über alle drei gr0ßen Betriebssysteme sprecht. Es lässt sich allerdings darüber streiten, ob man über jeden kleinen Ubuntu-Ableger berichten sollte (Stattdessen würde ich bei nicht allzu gravierenden Änderungen interessante Einzelprogrammvorstellungen vorziehen), schließlich wird die vielen Splitterdistributionen ja kaum jemand alle testen wollen, sondern (K)Ubuntu (oder eine andere Distribution) nutzen und nur die Programme dazu installieren.
Zum Thema Linux wäre sehr zeitaufwändig: Das stimmt nur bei der Einrichtung, die Wartung macht sich dafür wie von alleine.
Zum Thema bessere Benutzerverwaltung mit Root: Was stört euch mehr ein gelöschtes /home oder ein gelöschtes /usr/bin? Für den Betrieb von einem Benutzer an einem Rechner sehe ich dadurch keine großen Vorteile, sofern man nicht den Browser und Ähnliches unter einem seperaten Zusatzbenutzer laufen lässt.
Macht auf jeden Fall weiter so - Tim
Ich glaub ich versteh nicht ganz was du meinst mit dem root User. Wo ist der Bedarf überhaupt mit einem root Account permanent eingeloggt zu sein?
Mein User mit dem ich arbeite hat ja trotzdem Administrationsrechte, die müssen aber wenn sie benötigt werden je Vorgang per Passwort autorisiert werden.
Natuerlich gibt es auf keinen Fall den Bedarf staendig als root zu arbeiten. Was ich meine ist, dass das Konzept nicht weit genug geht um wirklich grossen Nutzen zu bringen.
Wenn man sich im nur von root zu benutzenden Bereich etwas zerschiesst installiert man im schlimmsten Fall das System einfach neu (was meist sehr schnell geht). Sogar die Einstellungen der einzelnen Programme sind dann noch erhalten, weil sie seperat gespeichert werden.
Begeht man dagegen im eigenen Home-Verzeichnis einen gravierenden Fehler, so sind die persoenlichen Daten weg. Die sind unter Umstaenden schwieriger oder gar nicht wiederzubeschaffen.
Und Schadprogramme koennte man auch im Heimverzeichnis installieren, wo sie z.B. beim Start von KDE ausgefuehrt werden. Standardmaessig waere dort fuer jedes Programm (auch der Browser) Schreibzugriff gegeben.
Deshalb denke ich, dass das root-Konzept fuer den normalen Ein-Benutzer-Desktop-PC nicht die grosse Sicherheit bringt, wie sie immer angepriesen wird. Dennoch bietet Linux natuerlich viele andere Sicherheitskonzepte. Allen voran die Transparenz, dass man eben genau sehen kann, was wann gestartet wird und gestartet ist.
Ich sage also, dass man auf jeden Fall als “normaler” User arbeiten sollte. Nur denke ich, dass die strikte Benutzertrennung nicht den grossen Sicherheitsvorteil bringt, der dadurch oft versprochen wird.
Also sicherlich empfindet das jeder unterschiedlich. Aber eine komplette Neuinstallation finde ich wesentlich nerviger und zeitintensiver als wenn persönliche Daten Schaden nehmen.
Weil dafür mache ich ja Backups, um die Nutzdaten schnell wiederherstellen zu können. Mal abgesehen davon, dass heutzutage die meisten Schädlinge die Daten nicht vernichten sondern ausspionieren oder in Botnetze übernehmen. Ich halte das Konzept der Rechtegruppierung für sehr wirkungsvoll. Warum? Weil dadurch sichergestellt ist, dass mein System nicht einfach übernommen werden kann. Es ist ein einzelner User im System betroffen. Das ist für mich wesentlich weniger problematisch als wenn ich nicht mehr sicher sein kann ob mein ganzes System kompromittiert wurde.
Das ist ja das Problem mit Windows Rechnern, ist erstmal das System verseucht, kann man sich eigentlich nur noch über eine Neuinstallation wirklich retten. Ansonsten klebt die Schadsoftware im System wie Honig.
Die perfekte Lösung ist es nicht, ich denke die wird es auch nicht geben, aber es ist eine sehr effiziente Lösung um schlimmeres zu verhindern. Wie sie sich bewährt wenn Linux Distributionen auch vermehrt unter Beschuss geraten wissen wir natürlich alle noch nicht.
Allerdings sind ja heutzutage auch Heimrechner sehr häufig Mehrbenutzerplätze, von daher macht sich da ein bewährtes Sicherheitskonzept auch gut. Weil z.B. die Kinder einem nicht das System mit Adminrechten zerschießen könnten.
Hallo alle zusammen,
Ich finde es toll dass die Kommentare deutlich zugenommen haben. Da hat man gleich Lust mitzudiskutieren!
Beim Thema Sicherheit würde ich auch eher LinuX einsetzen (wobei ich Vista noch nicht ausprobiert habe!). Auch das System mit dem Rechtemanagement mit Hilfe des ‘sudo’-Befehls finde ich gut gelöst (wobei es für alles Vor- und Nachteile gibt).
@Pond: Ich kann dir nicht darin zustimmen, dass man sein /home Verzeichnis nicht schützen kann! Dir steht nichts im Wege deine eigenen Rechte weiter einzuschränken. Man könnte zum Beispiel bei ausgewählten Dateien einstellen, diese nicht mehr verändern zu dürfen. Das kann man einfach mit dem Befehl ‘chmod’ einstellen. Dort wäre nur das “Problem”, dass man diese Einstellung immer wieder mit root-Rechten ändern müsste um die Dateien doch mal zu verändern, weshalb dies nur bei Dateien sinnvoll ist, die man sehr selten editiert.
Vor einer unerwünschten Installation in dem Verzeichnis schützt dies allerdings nicht... Dies sollte allerdings schon damit geregelt sein, dass in dem Home-Verzeichnis keine Dateien ausgeführt werden dürfen (also nicht ohne Änderungen), sondern nur gelesen und bearbeitet werden können.
Oder gibt es noch einen besseren/anderen Weg, seine Dateien zu schützen?
Die Sendungen haben meiner Meinung nach nicht zu viel Linuxthemen. Allerdings wollt ihr anscheinend lieber Anderes besprechen (sieht man ja schon am Namen)... dagegen hätte ich sicherlich auch nichts!
Macht weiter so (oder halt nicht ;-P)
Patrick
Das mit den Kommentaren freut mich auch sehr. Ich wuenschte mir, es gaebe fuer unsere Blogsoftware ein plugin, so dass man im Stile von den heise-foren Diskutieren kann. Auch mal wieder ein interessantes Programmierprojekt. Erstmal muss ich wohl aber sehem, dass ich das Podcasting Plugin fertig kriege..
bzgl. Stromverbrauch
Finde ich ein echt wichtiges Thema. Da scheint es zwei sehr unterschiedliche Stoßrichtungen zu geben: Zum einen die Laptop-Fraktion, die mit so wenig Strom wie möglich auskommt. Zum anderen gehört es ja anscheinend bei Desktop-PCs mittlerweile zum guten Ton Netzteile mit 600 - 1000 Watt einzubauen.
Ich verwende nur noch einen Centrino-Laptop und muss ehrlich sagen, dass ich sehr selten an die Grenzen der Ressourcen stoße. Ich fahre meistens den Rechner auch nicht wirklich runter sondern lasse die Programme offen und verwende Hibernate/SuspendToDisk und transportiere den Laptop dann. Das verbraucht gar keinen Strom und ich kann nach dem Wieder-Einschalten (was unter XP deutlich schneller geht als normales Hochfahren, bei mir ca. 20s) direkt in allen Programmen da weiter machen, wo ich aufgehört habe. Das geht bei mir auch unter Ubuntu und es ist natürlich auch kein Problem zwei Sessions per Hibernate offen zu haben und dann zwischen Ubuntu und XP hin und her zu switchen.
Ich habe auch aus Stromgründen mein VDR/MythTV-Projekt wieder verworfen, da es anscheinend nur mit hohem planerischen und finanziellem Aufwand möglich ist einen PC mit akzeptablem Standby-Verbrauch zusammenzustellen. Deshalb werde ich wohl bald einen DVD-/Festplattenrekorder erwerben, da haben die meisten einen Standby-Stromverbrauch von weniger als 1 Watt.
Letzteres kann ich gut nachvollziehen. Wirklich sinnvoll ist so eine VDR Loesung wohl nur, wenn man eh schon einen Rechner als Router/WG-Server/Wasauchimmer laufen hat.. den kann man dafuer dann zusaetzlich gebrauchen.
Ja genau, aber wie gesagt die meisten Rechner ziehen wohl auch im Standby mehr als 50-60 Watt. Wenn das Ding eh schon läuft ist es egal.
Und mit den neuen Fernsehern mit HD-Auflösung würde es ja durchaus mal Sinn machen da auch mal neben dem Fernsehen von der Couch aus zu surfen, ne Ebay-Auktion checken ... Da würde so ein Multimedia-PC schon seinen Mehrwert haben.
Ist auch so ein interessanter Punkt. Meist bekommt man vom Hersteller keine konkreten Angaben zum Stromverbrauch. Beispiel Dell: In den technischen Daten erfährt man nur die Leistung des Netzteils. Natürlich schwankt der Verbrauch aber ungefähre Richtwerte in denen sich der Verbrauch bewegt erfährt man auch nicht.
Gerade wenn man den Rechner sehr lange oder sogar Tag und Nacht laufen hat, ist der Verbrauch aber entscheidend. Wäre schön wenn es in Zukunft mehr berücksichtigt würde. Gerade im Angesicht eines drohenden Klimawandels wäre es wünschenswert, dem Verbraucher die Möglichkeit zu geben sich energiebewußt entscheiden zu können.
Ja da muss man wohl erst selber messen. In Berlin verleihen die Stromanbieter Messgeräte, wo man selber mal sein Zeug (Waschmaschine, Kühlschrank,PC...) durchmessen kann. Was deren Interesse an effizienteren Geräten ist, hab ich aber noch nicht verstanden.
Ich kann verstehen wenn Leute keine Abstriche bei der Leistung ihrer Geräte machen wollen. Aber wenn es Geräte in einer ähnlichen Preisklasse gibt, die das gleiche leisten und dabei viel weniger Strom verbrauchen, sollte man als fortschrittlicher Mensch doch bei Neuanschaffungen ein Gerät erwerben, welches effizienter mit Energie umgeht.