Es ist so weit, Ubuntu erscheint endlich in einer neuen Version. Das hierbei nicht nur einfach die Versionsnummern der Pakete aktualisiert wurden sondern auch wichtige Funktionen hinzugekommen sind, ist deutlich zu merken. Außerdem werfen wir einen Blick zu unseren Nachbarn in Österreich und der dortigen Rechtslage in Bezug auf Online-Durchsuchungen.
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Themen:
- US-Kabelnetzbetreiber Comcast bremst Bittorrent aus
- Online Fahndung kommt auch in Österreich
- IBM bringt OpenOffice-Alternative
- weitere Themen in den Shownotes
Es ist so weit, Ubuntu erscheint endlich in einer neuen Version. Das hierbei nicht nur einfach die Versionsnummern der Pakete aktualisiert wurden sondern auch wichtige Funktionen hinzugekommen sind, ist deutlich zu merken. Außerdem werfen wir einen Blick zu unseren Nachbarn in Österreich und der dortigen Rechtslage in Bezug auf Online-Durchsuchungen.
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Die Sendung zum herunterladen:
Themen:
Arcor muss Zugriff auf Webseiten sperren
Arcor wird gerichtlich von der Kirchberg Logistik GmbH gezwungen den Zugriff auf ausländische Porno-Sites ohne Alterskontrollsysteme zu sperren. Das hier mehr kommerzielle Interessen als der Jugendschutz Motiv der Klage ist, wird deutlich wenn man sich das Angebot der Kirchberg Logistik GmbH ansieht. Diese ist nämlich selbst Betreiber eines Erotikportals, dass allerdings den deutschen Richtlinien entspricht denen ein deutsches Unternehmen Folge leisten muss.
Die Problematik liegt hierbei primär darin, dass es nicht Aufgabe des Internetzugangs-Provider sein kann Inhalte auf ihre Rechtmäßigkeit zu prüfen und dementsprechend den Zugang zu versperren. Sollte das Gerichtsurteil Bestand haben könnte dies zu einem recht willkürlichen Katalog von gesperrten Seiten führen, die jeder Provider permanent überwachen muss.
Frank Rosengart, Sprecher des Chaos Computer Club bringt die Machbarkeit solcher Sperrungen auf den Punkt: “Eine Filterung funktioniert entweder nicht, oder man macht es richtig. Dann haben wir Zustände wie in China oder Myanmar.”
Oliver Süme, Vorstand Recht und Regulierung des Branchenverband Eco äußert sich zu der Situation in der Internetprovider stehen wie folgt: “Haftungsprivilegierung der Zugangs-Provider sind ein Grundpfeiler des Rechtsrahmens im Internet. Dennoch stellen wir eine Tendenz in der deutschen Rechtsprechung fest, die diese Prinzipien aufweicht.”
US-Kabelnetzbetreiber Comcast bremst Bittorrent aus
Eigentlich sollte es eine allgemein bekannte Tatsache sein, dass Bittorrent vom Prinzip her keine Plattform zum Austausch illegaler Dateien darstellt. Ebenso wie das HyperText Transfer Protokoll (http) dient es lediglich zum Transport von Daten. Die US-Firma Comcast, scheint dies anders zu sehen und versucht gezielt das Bittorrent-Protokoll im eigenen Netz auszubremsen beziehungsweise zu blockieren.
Dies führt dazu, dass man über Bittorrent keine Uploads mehr zu anderen Nutzern machen kann. Hierfür setzt Comcast auf gefälschte Reset-Signale des Internetprotokolls TCP/IP. Die Bittorrent-Clients gehen dadurch vom Versand ungültiger Datenpakete aus und beenden die Datenübertragung sofort wieder.
Diese Problematik ist allerdings nicht unbekannt. Für den Bittorrent-Client Azureus werden in einem Wiki deshalb Informationen gegeben wie man sicherstellen kann, dass Azureus einwandfrei funktionieren kann. Außerdem wird eine Liste von Internet-Service-Providern (ISPs) bereitgestellt. In dieser Liste wird aufgeführt wie die Provider im einzelnen mit Bittorrent-Traffic umgehen.
Alice nun auch mit kostenloser Störungs-Hotline
Der Telekommunikationsprovider Hansenet bietet für sein DSL- und Telefonieangebot Alice endlich wieder eine kostenfreie telefonische Störungsannahme. Die Störungsannahme ist unter der Telefonnummer 0800/5251378 erreichbar. Dies sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, da Störungen meist ein Problem sind was auf Providerseite gelöst werden muss. Von daher helfen die Kunden dem Provider sein Netz störungsfrei zu halten. Dies ist sicherlich eine Meldung bei der ein Kunde nicht auch noch den Provider bezahlen sollte.
Online-Fahndung kommt auch in Österreich
Nicht nur in Deutschland ist die Online-Überwachung ein Thema. Allerdings scheint es mit wesentlich weniger Protest von Politikern diskutiert zu werden, als es hierzulande der Fall ist. Bis zum Februar 2008 soll ein Arbeitskreis nun die technischen Details und Rahmenbedingungen für eine Online-Fahndung erarbeiten. In Kraft treten soll die Online-Überwachung in Österreich im Herbst 2008. Zuvor ist allerdings noch ein parlamentarischer Beschluss nötig, der noch vor Sommer 2008 erfolgen soll.
Die Rahmenbedingungen in Österreich scheinen allerdings wesentlich enger gefasst zu sein als es in Deutschland der Fall ist. Zum Beispiel dürfen Zufallsfunde, die nicht zum Fahndungsgegenstand gehören, nicht verwendet werden.
Der Affe ist los - Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon) wurde veröffentlicht
In der Sendung besprechen wir die Neuerungen von Ubuntu 7.10. Hierzu gehört natürlich der neue 3D-Desktop als auch praktische Funktionen wie der NTFS Schreib- und Lesezugriff und die automatisierte Installation von proprietären Hardware-Treibern.
Die neueste Version ist direkt bei Ubuntu als ISO-Image zum Download verfügbar. Für das brennen der Ubuntu-CD gibt es ausführliche Anleitungen für Linux, Windows und OS X.
Auch bei der weiteren Arbeit mit Ubuntu ist man nicht allein. Die Website ubuntuusers ist eine hervorragende Quelle für ausführliche Anleitungen, der Kommunikation mit anderen Anwendern und bietet auch gute Einführungen um die Besonderheiten von Ubuntu. Einsteigern hilft eine kurze Übersicht und häufig auftretende Fragen sind in einem FAQ zusammengefasst.
Wer lieber erstmal einen Test über das neue Ubuntu lesen will der wird bei golem.de fündig. Eine Liste der wichtigsten neuen Funktionen gibt es bei ubuntu.com.
Wer keinen DSL-Anschluß sein eigen nennt und für den deshalb jeder Download langsam und auch kostspielig ist, der sollte sich sonst gleich das komplett eingedeutschte CD-Image bei einem Freund oder Bekannten laden. Dadurch erspart man sich das sonst nötige nachladen der deutschen Sprachpakete aus dem Internet.
IBM bringt OpenOffice-Alternative
Wer nach Alternativen zu OpenOffice.org und Microsoft Office sucht der wird vielleicht in IBMs neuem Lotus Symphony eine brauchbare Alternative entdecken. Die Anwendung basiert zwar auf OpenOffice.org bietet aber eine völlig andersartige Oberfläche die so manchem Nutzer vielleicht besser zusagt. Der Funktionsumfang ist momentan noch nicht mit dem von OpenOffice.org identisch. Unserer Meinung nach ist dies allerdings durchaus positiv, da viele Nutzer von dem Funktionsumfang der Office-Pakete gar nicht vollen Gebrauch machen. Wer sich erst einmal eine Tour beziehungsweise Screenshots ansehen möchte wird auf der IBM Lotus Symphony Website fündig.
Länge: 34:06
Wer sich zu den Sendungen äußern möchte kann dies gerne über unsere
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Adresse wird zu eurem Schutz bei den Kommentaren nicht eingeblendet!
Außerdem könnt ihr uns auch gerne eine E-Mail an dialogATz-podPUNKTde schicken.
Wenn Ubuntu und Mac quasi das gleiche Druckersystem nutzen, heißt dass auch, dass ich nun in Ermangelung eines Linux-Treibers, einfach den Mac-Treiber unter Ubuntu installieren kann? Ich habe hier nämlich einen sehr neuen Drucker, für den es anscheinend (noch) keinen Linuxtreiber gibt.
Hallo Theiresias,
so einfach ist das leider nicht. CUPS ist lediglich ein standardisiertes Drucksystem. Der Vorteil ist eigentlich umgekehrt. Wenn ein Hostsystem, sprich der PC mit dem Drucker, CUPS einsetzt brauchst du auf dem anderen PC keinen speziellen Druckertreiber wie man das z.B. von Windows kennt.
Zitat:
“Processing occurs on the server, allowing for easier network-based printing than with other Unix printing systems. When used with Samba, printers can be used on remote Windows computers and generic PostScript drivers can be used for printing across the network.”
Quelle: Wikipedia
Deshalb muss man z.B. wenn man innerhalb von Parallels einen Mac Drucker nutzen will nur einen Standard Postscript Drucker einrichten.
Um welchen Drucker handelt es sich denn bei dir?
Beste Grüße,
Timon
Wollte nur mal bescheid sagen das der Download irgendwie nicht mehr funktioniert! ....Schade, wollte mir eigentlich diese Folge morgen auf dem Weg zur Arbeit anhören....
Danke für die Info. Ich hab mich gerade bei unserem Hosting-Provider erkundigt woran es liegt. Ich meld mich hier so bald das Problem gelöst ist.
Beste Grüße,
Timon
Gute Nachrichten, der Server ist wieder erreichbar. Gab ein Problem mit der DNS-Auflösung. Für solche Fälle kann man sich sonst auch mal OpenDNS ansehen.
Beste Grüße,
Timon
Tut mir leid, Timon. was immer ich auch probier, ich krieg die letzte Folge nicht. Ist das erste Mal, daß mir das bei Euch passiert.
Gruß aus Wien
Hi Rainer,
das ist merkwürdig. Bei welchem Internet-Provider bist du denn? Die Nameserver von audioads liegen bei Host Europe. Host Europe scheint in den letzten Tagen ein größeres Problem mit den eigenen Nameservern gehabt zu haben. Vielleicht hat dein Provider auch noch defekte Daten.
Probier sonst mal ob du an die Dateien rankommst wenn du die Nameserver von OpenDNS verwendest. Du musst keinen Account bei OpenDNS erstellen, um die DNS-Server zu verwenden.
Ich hab gerade eben nochmals getestet ob der Download klappt, und es geht ohne Probleme. Ich selbst bin bei T-Online.
Beste Grüße,
Timon
OpenDNS funktioniert tadellos, Euer Podcast tut’s leider nicht. Meine Systembeschreibung: Intel iMac mit iTunes, Provider: UPC, Eure Podcast-URL: http://feeds.feedburner.com/z-pod
Ist die noch richig? Bis vorige Woche hat alles wunderbar geklappt.
Gruß aus Wien
Jetzt komm ich ins grübeln. Die URL ist richtig, ich selbste nutze auch Mac und iTunes.
Kannst du denn den Podcast direkt hier von der Website laden?
Kann ich. Dann stellt mir iTunes die Folge eben in die Musikbibliothek. Da ich aber Eure Podcasts so gut finde, daß ich sie archivieren will, hätte ich die Dateien gerne ohne viel herumzuschieben im entsprechenden Ordner.
Gruß aus Wien
Hi das tut mir leid, kannst du iTunes die Datei sonst einfach unterschieben in dem du sie in den passenden Ordner kopierst und in “Z! - Episode 91_ Der Affe ist los.mp3” umbenennst?
Da kann ich verschieben und umbenennen soviel ich will: iTunes stellt den Podcast in die Musikbibliothek. Seufz!
Es gibt wohl einen Weg mit Tricks iTunes was unterzuschieben, aber das ganze ist ohne Gewähr und eventuell zerschiesst du dir damit auch deine Bibliothek.
Von daher verlinke ich es hier besser nicht.
Interessant wärs schon gewesen ;-)
Fragt sich nur, ob das in Zukunft auch nur “durch die Hintertür” geht.
Wenn es dich interessiert such mal bei Google nach “iTunes Library edit XML”.
Danke! Ich hab Euren Podcast nun aus iTunes gelöscht und ihn anschließend neu abonniert. Da hat sich dann auch Folge 91 laden lassen. Wohl die sauberste Lösung ...
Hi,
ich stelle seit einigen Folgen leider fest, dass die es oft nicht möglich ist den Podcast zu downloaden (direkt über Eure Seite). Das hat früher tadellos geklappt. Ansonsten schöner Podcast
Momentan auch nicht?