Wednesday, 31. October 2007
Z! - News: Mittwoch, 31.10.2007
Was ist Z! - News? Z! - News ist ein persönlicher Kommentar als Audio-Podcast der interessante Technologie-Nachrichten jeden Mittwoch und Freitag zusammenfasst.
Moderator: Timon Royer
Die Sendung zum herunterladen:
Themen:
Instant-Messenger Adium 2.0 mit Audio- und Video-Chat Unterstützung
Instant-Messenger gibt es reichlich, um alle unter einen Hut zu bekommen gibt es Programme wie Adium. In der kommenden 2.0 Version ist geplant Audio- und Video-Chat Funktionen zu integrieren. Laut golem.de soll dabei der Audio-Chat für Google Talk, sowie Audio- und Video-Chats für AIM, MSN und für den Yahoo Messenger unterstützt werden. Da AIM und ICQ das gleiche Protokoll verwenden ist zu vermuten, dass dadurch auch Audio- und Videochat für ICQ unterstützt werden.
Notebook-Festplatte mit 320 GByte
Speicherplatz kann man nie genug haben. Doch gerade Festplatten für Notebooks haben oft kleinere Kapazitäten, da deren Gehäuse auf 2,5“ beschränkt sind. Dadurch ist es noch schwieriger mehr Speicherplatz auf engerem Raum unterzubringen. Western Digital hat jetzt eine Notebook-Festplatte im 2,5” Format mit 320 GByte Speicherkapazität herausgebracht. Die Festplatte läuft bei 5.400 Umdrehungen pro Minute, hat 8MByte Cache und soll besonders ruhig im Betrieb sein. Eine geringe Wärmeentwicklung ist ebenfalls positiv zu erwähnen. Die Festplatte hat eine SATA-Schnittstelle. Die Festplatte gehört zur WD Scorpio-Reihe und trägt die Modellbezeichnung WD3200BEVS. Preise für die Festplatte sind leider noch nicht bekannt. Zum Vergleich das Western Digital Scorpio Modell mit 160GByte und 2MB Cache kostet momentan rund 65 EUR im Handel.
Unterschriften-Tablett bei Berliner Sparkasse
Die Berliner Sparkasse stattet ihre 150 Privatkunden-Center in Berlin mit Wacom Signaturtabletts aus. Die Tabletts besitzen ein integriertes LCD, so dass man seine Unterschrift beim schreiben auch lesen kann. Ähnliches kennt man bereits von Geräten die Paketdienste zur Empfangsbestätigung verwenden. Die 512 Druckstufen und die Auflösung von 2.540 lpi des Tabletts werden für die Erstellung eines Unterschriftenprofils genutzt. Die Software wertet hierbei Schreibrhythmus und -geschwindigkeit aus, um ein Profil zu erstellen. Dadurch ist leichter zu erkennen wenn jemand versucht eine Unterschrift zu fälschen. Die Berliner Sparkasse setzt die Tabletts hauptsächlich deshalb ein, um einen papierlosen Arbeitsablauf zur ermöglichen.
Mehrzahl füttert Suchmaschinen nur mit zwei und drei Begriffen
Wie eine Studie ergeben hat nutzen viele Suchmaschinennutzer nicht das volle Potential von Suchdiensten aus. Die meisten Nutzer verwenden lediglich zwei bis drei Suchbegriffe oder sogar nur einen Suchbegriff. Dadurch kann sich die Qualität der Suchergebnisse durchaus verschlechtern. Je exakter man seine Suchbegriffe wählt um so besser sind die Ergebnisse. Einige kleine Tipps zum verbessern der Suchergebnisse gibt es in der aktuellen Sendung.
Google beschleunigt Gmail
Google arbeitet nach langer Zeit wieder intensiver an der Verbesserung des eigenen Mail-Dienstes. Nachdem bereits die IMAP-Unterstützung integriert wurde kommt jetzt die Benutzeroberfläche an die Reihe. Die Neuerungen sollen zuerst mit Firefox 2.x und dem Internet Explorer 7 verfügbar sein. Viele der Änderungen sind erstmal nicht direkt sichtbar, doch durch die Anpassungen kann Google nun schneller neue Komponenten aus anderen Google-Diensten integrieren. Beispiele hierfür sind, dass z.B. der Editor und der Kontaktmanager aus anderen Google-Anwendungen übernommen werden. Der Editor ist z.B. bereits aus Google Groups und dem Page Creator bekannt.
An der Geschwindigkeit von Gmail soll aber ebenfalls gearbeitet werden. E-Mails sollen z.B. bereits im Hintergrund geladen werden, um den Zugriff zu beschleunigen. Dadurch reagiert Gmail schneller als bisher auf Nutzereingaben. Einziges Problem mit der neuen Version sind die Gmail-Anpassungen die Drittanbieter erstellt haben. Hierzu gehören Erweiterungen wie z.B. FireGPG oder das auf Greasemonkey basierende Better Gmail. Die Entwickler solcher Anwendungen werden allerdings von Google kontaktiert, um Probleme im Vorfeld bereits beheben zu können.
OS X Leopard - Inkompatible Anwendungen von Drittherstellern können Probleme machen
Das Update mit OS X Leopard verläuft weitgehend reibungslos. Allerdings hat Apple so einiges an internen Systemfunktionen geändert, um den Weg für die Zukunft zu ebnen. Dadurch haben besonders Programme von Drittherstellern die teils sehr weit in das System eingreifen Schwierigkeiten. Dies geht sogar so weit das OS X unter Umständen einfach abstürzt. Deshalb hat Apple jetzt einige Hinweise herausgebracht wie man solche Probleme beheben kann.
Länge: 12:42
Wer sich zu den Sendungen äußern möchte kann dies gerne über unsere Kommentarfunktion hier auf der Website tun. Wichtig: Eure E-Mail Adresse wird zu eurem Schutz bei den Kommentaren nicht eingeblendet! Außerdem könnt ihr uns auch gerne eine E-Mail an dialogATz-podPUNKTde schicken.


AIM und ICQ nutzen das selbe Prorokoll, seit Mirabilis von AOL aufgekauft wurde.
Es gibt auch einen Artikel in der Wikipedia dazu:
OSCAR Protokoll
Vielen Dank für den Nachtrag. Mit dem Protokoll war mir bekannt. Ich wusste nur nicht ob das auch den Audio- und Videochat einschließt weil ich beide Funktionen so überhaupt nicht verwende.
Zur letzten großen Z!-Folge noch was:
Ich installiere mir mein Ubuntu bei jeder neuen Version neu, aber nicht unbedingt, weil ich Angst vor dem Upgrade hätte, sondern, weil ich die neue Version als Punkt einer Neuinstallation meines zerschossenen Systems nehme. Ich nutze auch nicht besonders viele Repos, merke aber nach einer Zeitspanne, dass ich duch wildes Konfigurieren und Selbst-Compilieren von Programmen und Systemeinstellungen wirklich Dinge zum Schlechten ändere. Mit einer Neuinstallation hab ich dann wieder ein sauberes System. Außerdem neigt man unter Linux durch das Paketmanagement dazu, sich Programme und Abhänigkeitsprogramme zu installieren, die man später nicht nutzt oder nur kurz braucht und sie dann im Universum der Paketverwaltung vergisst. Mit einer Neuinstallation sind alle diese unwichtigen Programme mit einem Schlag weg und geben mir wieder Plattenplatz. Für die Programme, die ich brauche habe ich mir und meinem Freundeskreis ein automatisches Repos-Aktivieren- und Paketinstallier-Script geschrieben, das ich bei jeder neuen Ubuntu-Version nur ein bisschen anpassen muss.
Hm, jetzt tuts. Ich habe schon versucht, den Kommentar beim Artikel für die letzte Z!-Folge zu posten, aber da ließ es der Samschutz nicht zu. Jetzt habe ich meinen Blog aus dem “Homepage”-Formular genommen und jetzt wird der Eintrag nicht mehr als Spam gewertet...
Hi Maxi,
als Spamschutz arbeitet bei uns Akismet. Da scheint denen was nicht zu gefallen. Woran es denn genau liegt kann ich dir leider nicht sagen. Bis jetzt sind wir eigentlich sehr zufrieden mit Akisment weil es uns praktisch allen Spam vom Hals hält und Kommentare weitestgehend durchkommen.
Okay, du schreibst da so einige Sachen, die echt problematisch sind, aber auch andere, die wiederum garkein Problem darstellen. Fangen wir mal an:
1. Wildes Konfigurieren
Beim Upgrade fragt er dich bei jedem Paket, wo eine zugehoerige Konfigurationsdatei von Hand veraendert wurde, ob du diese beibehalten willst, oder ob sie durch die Fassung in der neuen Version des Paketes ueberschrieben werden soll.
2. Wildes Selbst-kompilieren
Sollte man nicht machen. Es gibt eigentlich auch keinen Grund dazu, weil man fuer alles dbs findet. Und wenn nicht, dann macht man statt
./configure && make && sudo make install
einfach
./configure && make && sudo checkinstall
Vorher muss man das Paket checkinstall installieren. Das erstellt dann (wenn man es statt make install benutzt) ein deb Paket und installiert dieses. So kann man das kompilat sauber ueber apt deinstallieren. Derartige Pakete entsprechen allerdings nicht den Debian Packaging Richtlinien, sind also nur fuer einen privat geeignet.
3. zugemuelltes System
Du hast durch das grossartige Paketmangement alles an der Hand, um in nullkommanix aufzuraeumen. Da ich eh mal wieder aufraeumen wollte hab ichs gerade einfach mal als Screencast aufgezeichnet: clean_ubuntu.ogg (27.52MB)
Hab leider vergessen das Mikro hochzupegeln, weswegen der Ton extrem leise ist, sorry.
Wenn du wirklich bei Null anfangen willst (was man ja eigentlich nicht will) kannst du noch saemtliche Dateien und verzeichnisse, die mit einen . (Punkt) anfangen in deinem Home-Verzeichnis loeschen. Aber das will man eigentlich nicht!
Ich stoße doch sehr oft auf Programme, für die es noch kein (oder nur ein veraltetes) Repos gibt. Klar versuche ich dann auch erst checkinstall, aber das klappt auch nicht immer und dann muss ich auf die harte Art installieren.
Ja, ich kann so Synaptic benutzen und zumindest die Programme, von denen auch das System weiß, dass ich sie nicht mehr brauche, löschen. Aber ich installiere mir auch oft was, nur um es mal auszuprobieren und nutze es dann nicht weiter. Da Linuxprogramme im Allgemeinen nicht viel Platz belegen, habe ich dann auch keine große Motivation, jedes nicht mehr gebrauchte Paket gleich wieder zu entfernen und nach ein paar Stunden habe ich meistens eh wieder vergessen, wie sie eigentlich hießen.
Anderes Szenario: Gestern habe ich mir meine ALSA-Ausgabe zerschossen, als ich Konsonenmediaplayer für einen Freund ausprobierte. Ich habe keinen Plan, was ich da verändert oder installiert habe, auch nach mehrmaligen Entfernen und/oder Neuinstallieren von Paketen (plus Löschen der Konfigurationsdateien) kam die ALSA-Ausgabe nicht zurück. Passend, dass ich gerade auf meine neue Festplatte warte und das System noch Feisty war.