Friday, 9. November 2007
Z! - News: Freitag, 09.11.2007
Was ist Z! - News? Z! - News ist ein persönlicher Kommentar als Audio-Podcast der interessante Technologie-Nachrichten jeden Mittwoch und Freitag zusammenfasst.
Moderator: Timon Royer
Die Sendung zum herunterladen:
Themen:
Das iPhone ist da
Es ist so weit, wer sich von Preis, Tarif und Kinderkrankheiten nicht hat abschrecken lassen, kann ab sofort das iPhone in Deutschland erwerben. Zwar nicht übermässig teuer im Vergleich zum Wettbewerb aber dennoch abschreckend ist der kleinste iPhone Tarif Complete M für 49 EUR. Enthalten sind 100 Freiminuten und 40 Frei-SMS. Was allerdings wirklich abschreckend ist, ist wie T-Mobile den Datentarif gestaltet hat. Die ohnehin nicht übermässig schnelle EDGE-Datenverbindung wird aber einem genutzten Datenvolumen von 200MB auf eine Geschwindigkeit von 64 KBit/s im Downstream und 16 KBit/s im Upstream bis zum Ablauf des Tarifmonats gekürzt.
Diese Grenze erhöht sich zwar in den Tarifen Complete L (69 EUR/Monat) auf 1 GByte und beim Complete XL (89 EUR/Monat) auf 5 GByte, ansprechend ist diese Regelung aber sicherlich nicht. Gerade weil das iPhone dazu anregt intensiv das Internet mobil einzusetzen sind solche Beschränkungen mehr als ärgerlich. Vergleicht man die Tarife mit dem was AT&T in den USA anbietet kommt einem das Angebot von T-Mobile ein wenig unterdimensioniert vor.
Die Vermutung das der typische Deutsche aber ohnehin ein konservatives Wesen ist lässt dementsprechend auch ein Artikel zu, der von Spiegel Online zum Start des iPhone verfasst wurde.
Nachtrag: Anders als von mir in der Sendung behauptet bietet der T-Mobile Vertrag auch den Zugriff auf die über 8.000 WLAN-Hotspots von T-Online. Allerdings ist diese Tatsache überaus schlecht beworben worden. Selbst auf der T-Mobile Seite ist nur von einer WLAN-/EDGE-Nutzung die inklusive sei die Rede. Das hier die 8.000 Hotspots inklusive sind erfährt man erst klein gedruckt im Werbeflyer in den T-Com Shops und im Produkt-PDF.
Der iPhone-Start scheint auch nicht sonderlich phänomenal gewesen zu sein. Im T-Com Shop in Lübeck war kein iPhone verfügbar und der Filialleiter konnte anscheinend nicht mal aus der Filiale in Hamburg ein Vorführexemplar erhalten. Entweder war die Nachfrage so gering, dass T-Mobile sich entschlossen hat die Filialen nicht mit Vorführgeräten auszustatten oder aber die Geräte sind eventuell nicht ausreichend von Apples Seite aus verfügbar.
Internet löst bei Jugendlichen TV als liebstes Medium ab
Im europäischen Durchschnitt hat das Internet in der Altersgruppe von 16 bis 24 Jahren das Fernsehen in der Beliebtheit abgelöst. 82 Prozent der Befragten waren öfter im Internet als das sie fernsehen (77 Prozent). Auch die Verbreitung des Internet wächst in Deutschland mit 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2006 stärker als im restlichen Europa.
Dies kann man als positive Entwicklung sehen wenn man bedenkt, dass das Fernsehen passiv erfolgt man sich im Internet aber eher aktiv mit dem was man tut auseinandersetzen muss. Natürlich kommt es auch darauf an was man letztenendes im Internet unternimmt.
Skype für Linux mit Videochat
Unter Windows und Mac OS X war Skype mit einer Video-Chat-Funktion schon seit längerem verfügbar. Jetzt schließt auch die Linux-Version mit einer Video-Chat-Funktion auf. Die entsprechende Skype Linux-Version ist zwar noch in einer Beta-Version allerdings hat dies bei Skype nicht unbedingt etwas zu bedeuten, da sich auch z.B. die Mac-Versionen lange in einer Beta-Version befinden und trotzdem stabil laufen. Probleme soll es in diesem konkrekten Fall allerdings mit ATI-Grafiktreibern geben die unter Umständen auch den X-Server zum Absturz bringen können. Details dazu finden sich in den Release Notes.
Die Skype 2.0 für Linux Beta-Version steht als fertiges Paket für Ubuntu 7.04, Debian 4.0, Fedora 7, Fedora Core 6, OpenSuse ab Version 10, Xandros, Mandriva und Centos zur Verfügung.
Telekom verliert erneut fast eine halbe Million Anschlüsse
Die Telekom verliert zum dritten Mal in Folge innerhalb eines Quartals wieder fast eine halbe Million Kunden beziehungsweise Anschlüsse. Damit hat die Deutsche Telekom momentan noch 31,6 Millionen Anschlüsse die von ihr betreut werden.
Ein Wunder ist es sicherlich nicht, dass so viele Kunden den Anbieter wechseln. Allerdings ist der Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt so hart, dass auch andere Anbieter nicht mit besserem Service und besserer Technik aufwarten können. Von daher sollte man sich überlegen ob man seinen Anbieter nur mit Blick auf den Geldbeutel wechselt. Insbesondere der Umzug eines Anschlusses kann schnell zu einer nervenaufreibenden Sache werden.
Test: Asus Eee-PC in der Praxis
Wer sich in der Z! - Episode 93: Suchmaschinenoptimierung für den Asus Eee-PC interessiert, den wird es sicherlich freuen, dass golem.de inzwischen einen detaillierteren Testbericht für den Eee-PC herausgebracht hat. Auch die Bildergalerie lohnt sich, da man dort sehr viele Detailfotos finden kann.
Monitore ohne Stromhunger im Standby
Der Stromverbrauch von Geräten die sich im Standby befinden ist bei neueren Geräten schon wesentlich gesenkt worden. Meist liegt der Verbrauch nur noch bei 1-2 Watt. Allerdings summiert sich dies über alle Geräte und auf das ganze Jahr betrachtet doch recht schnell auf. Fujitsu-Siemens stellt deshalb neue Monitore vor die im Standby wirklich 0-Watt verbrauchen. Hierbei speichert ein Kondensator genügend Ladung, um das Gerät ohne manuellen Tastendruck wieder aus dem Standby zu holen. Die Standby-Zeit des 0-Watt-Modus soll mit Hilfe von Solarzellen im Monitor auf bis zu fünf Tage verlängert werden. Fujitsu-Siemens plant diese Technik in Fernsehern und Computer-Displays ab dem Frühjahr 2008 einzusetzen.
Länge: 16:30
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Der Eee ist schon irgendwie nett doch werd ich meinen richtigen Laptop noch nicht ersetzten
Die Diskussion hatte ich mit Matthias gestern auch. Musste aber feststellen, dass mein gedanklicher Ansatz völlig falsch ist. Es geht um die Größe des Geräts. Es gibt den Eee PC für 299 EUR und danach kommt erstmal ganz lange gar nichts bei den Notebooks bis 11,9" und ab 1234 EUR kommt dann erst das nächste Gerät.
Ich denk da wird einem klar das Asus da eine Marktlücke bedient die bisher noch keiner genutzt hat. Von daher verkauft sich der Eee PC wie geschnittenes Brot.