Screencast ist ein zusammengesetztes Wort aus screen (Bildschirm) und broadcast (Sendung). Man sendet also praktisch seinen Bildschirm. Dies ist besonders nützlich, um bspw. Bedienkonzepte zu vermitteln oder visuelle Anleitungen zu erstellen, die über Screenshots hinausgehen. Dies läßt sich sicher kommkerziell nutzen, aber auch im privaten Bereich findet man viele Anwendungsgebiete. Man stelle sich ein Video vor, einem erklärt, wie man bestimmte Effekte in Photoshop erzielen kann. Oder eines, welches den Eltern das Freischalten von Ports im Router erklärt. Letzteres Beispiel hat natürlich den Nachteil, dass der Betrachter den Anleitungen folgt, ohne zu verstehen, was er tut. Wir stellen diese Woche unterschiedliche Softwarelösungen vor, mit denen man diese Videos selbst erstellen kann. Viel Spass.
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Themen:
Screencast ist ein zusammengesetztes Wort aus screen (Bildschirm) und broadcast (Sendung). Man sendet also praktisch seinen Bildschirm. Dies ist besonders nützlich, um bspw. Bedienkonzepte zu vermitteln oder visuelle Anleitungen zu erstellen, die über Screenshots hinausgehen. Dies läßt sich sicher kommkerziell nutzen, aber auch im privaten Bereich findet man viele Anwendungsgebiete. Man stelle sich ein Video vor, einem erklärt, wie man bestimmte Effekte in Photoshop erzielen kann. Oder eines, welches den Eltern das Freischalten von Ports im Router erklärt. Letzteres Beispiel hat natürlich den Nachteil, dass der Betrachter den Anleitungen folgt, ohne zu verstehen, was er tut. Wir stellen diese Woche unterschiedliche Softwarelösungen vor, mit denen man diese Videos selbst erstellen kann. Viel Spass.
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
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Man kennt das Problem. Man sucht ein Wort für etwas, kommt aber einfach nicht drauf. Wie hiess nochmal das Band, was im Auto die Lichtmaschine antreibt? oder Wie nennt man eigentlich den äßeren Rahmen um eine Tür? Zumindest im Englischen findet man auf solche Fragen nun leichter Antworten. Dazu nutzt man das Visual Dictionary von Merriam-Webster. Dort kann man sich über Kategorien zum gesuchten Begriff weiterhangeln. Findet man dort keine Hilfe nutzt man am Besten das Reverse Dictionary (ebenfalls englisch). Dort werden unterschiedliche Lexika umgekehrt durchsucht. D.h. man sucht nicht nach Definitionen eines Wortes, sondern nach dem Wort zur Definition. Dies ist auch als besserer Thesaurus ganz nützlich, wenn man mal wieder einen Artikel auf Englisch verfassen muss.
Buzzword ist eine neue webbasierte Textverarbeitung. Im Gegensatz zu allen anderen basiert sie nicht auf ECMAScript (aka Javascript) und AJAX, sondern auf Flash. Actionscript - die Skriptsprache in Flash - basiert zwar auch auch dem ECMAScript-Standard, aber im Gegensatz zu den anderen Textverarbeitungen ist Buzzword nicht auf die korrekte Implementation gewisser Browserfunktionen angewiesen (wie z.B. XMLHttpRequest). Eine Flashanwendung läft weitgehend abgekapselt und sollte unabhängig vom Browser überall gleich aussehen.
Buzzword bedient sich sehr flüssig und hat die Grundfunktionen, die man von einer Textverarbeitung erwartet. Es ist sogar möglich, wie bei Offline-Programmen Tabstops zu setzen. Außerdem lassen sich Dokumenteigenschaften wie Seitenränder definieren. Das speichern der Dokumente ist zwar nur im Word-Format (doc und xml) sowie RichText möglich, aber dennoch ist Buzzword wohl die beste verfügbare webbasierte Textverarbeitung.
Das Label Deutsche Grammophon hat aus den Fehlern der Konkurrenz gelernt. Sie veröffentlichen rund 2400 Klassik-Alben als MP3, kodiert mit 320kbit/s und ohne DRM. Besonders bemerkenswert ist, dass einige der veröffentlichten Titel nicht mehr auf CD erhältlich sind. Damit hat die Deutsche Grammophon endlich das Internet als nützliches Werkzeug erkannt. Und zwar, um anstatt einer teuren Neuproduktion trotzdem ausgelaufene Titel zugänglich zu machen. (via heise)
In modernen Autos kommen Bussysteme zum Einsatz, um unterschiedliche Komponenten anzusteuern, und zu verbinden. Bei modernen Autos wird da schnell eine hohe Komplexität und vor allem ein hoher Verkabelungsaufwand erreicht. Gerade Bordunterhaltungselektronik stellt Anforderungen, welche die bekannten Bussysteme nicht zufriedenstellend lösen können. Außerdem werden Bussysteme, die sowohl zeitkritische Komponenten (Fahrassistenzsysteme) sowie breitbandige (Multimedia) auch schnell sehr teuer.
Eine vermeintliche Revolution auf diesem Gebiet will nun die Forschungsabteilung von BMW ausgemacht haben. Durch Nutzung des Internetprotokolls (IP) soll die Bordelektronik flexibler, einheitlicher und einfacher werden. Geklärt werden muss natürlich wie sicher kritische Fahrzeugkomponenten nach Außen abgeschottet werden können.
Wie versprochen liefern wir auch noch die Pressemeldung zum dem Renault Vel Satis nach, dessen Elektronik sich verselbstständigt hatte. Interessant ist auch ein privater Hintergrundbericht der sich mit dem Fall auseinandersetzt.
Wie eingangs erwähnt können Screencasts sehr nützlich sein, um Bedienkonzepte zu vermitteln. Mit Jing Project (Win/Mac) ist es in kürzester Zeit möglich Videos aufzuzeichnen und per Mausklick mit anderen zu teilen. So kann man schnell seinen Freunden erklären, wie sie ihr Netzwerk korrekt konfigurieren, oder ein bestimmtes Programm einrichten. Wer mehr will (Nachbearbeitung) findet in Camtasia Studio für €260 eine professionelle Lösung. Die ältere Version 3 (aktuell ist 5) gibt es auch kostenlos (nur Win). Die beste mir bekannte Lösung für Linux ist RecordMyDesktop (Ubuntu Pakete hier). Je nach Einsatzzweck könnten auch noch die folgenden kostenlosen Lösungen interessant sein: CamStudio (Win), Wink (Win/Linux) und xvidcap (Linux).
Ein neuartiges E-Paper-Display, das vom vor allem im Mobilfunkbereich aktiven US-Technologiekonzern Qualcomm entwickelt wurde, kann endlich auch qualitativ hochwertige Videos darstellen. Der Bildschirm mit den bislang einmaligen Fähigkeiten verwendet dazu mikroskopisch kleine mechanische Schalter, die die Bildpunkte in einer Geschwindigkeit an und ausschalten, die schnell genug für Bewegtbilder ist.
Bisher ist dies zwar nur in schwarz-weiss möglich, aber man stelle sich die Zukunft vor, in der man die Zeitung liest und mit dem Finger auf ein Foto tippt, welches sich dann als Video entpuppt ;-)
Während in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung nun auch vom Bundesrat bestätigt wurde regt sich mittlerweile auch in Österreich der Widerstand gegen derartige Vorhaben. Unter onlinedurchsuchung.at wird momentan eine Petition gegen die Onlinedurchsuchung vorbereitet. Laut Betreibern der Seite ist auch im Gespräch, koordiniert mit gegen-ueberwachung.com und der Piratenpartei Österreich zusammenzuarbeiten. Hoffentlich gibt es dann bald auch den Stasi 2.0 Platter auf T-Shirts ;-) (via netzpolitik.org)
Die Informationsplattform Stigma Videospiele des Bremer Studenten Matthias Dittmayer hat ein sehr gelungens Video auf Youtube gestellt (Killerspiele in ARD, ZDF und WDR), welches die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender zu selbigem Thema zerpflückt. Es ist z.T. unglaublich, was für einen hanebüchenen Schwachsinn sich die ÖR mit unter leisten. Lesenswert ist dazu auch das Interview, welches jetzt.de mit dem Verfasser führte.
Länge: 26:36
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Hi,
danke für den Tipp mit den Screencast Programmen. Sowas habe ich grade gesucht :).
(Btw. wäre schön wenn ihr auf der Startseite von z-pod.de bei den einzelnen Stichpunkten zu einer Sendung direkt immer Ankerlinks auf die Unterseite machen würdet. Ich musste erst suchen, wo ich die Links zu dem Podcast finde)
D.h. wenn ich dich richtig verstehe du möchtest, das bei den Themenauszügen auf der Startseite (die ja längst nicht alle sind) jeweils ein Link ist, der direkt auf den Absatz zu dem Thema in dem Artikel springt?
Ja fände ich sinnvoll.
Hi Sebastian,
ist eigentlich ein guter Vorschlag. Macht zwar wieder ein bisschen mehr Arbeit. Aber vielleicht animiert das ja auch mehr sich die Artikel durchzulesen.
Viele Dank für dein Feedback,
Timon
Übrigens sind alle Regelungssysteme (auch kritische wie die Triebwerkssteuerung) in aktuellen Passagierflugzeugen auch IP basiert. Das Protokoll heisst AFDX:
http://en.wikipedia.org/wiki/AFDX
Dann ist es ja um so interessanter, dass man da noch nichts über kompromittierte Systeme gehört hat. Wobei der Zugriff auf ein Auto mit IP-Bordnetz wohl wesentlich leichter wäre.
TechSmith bietet auch SnagIt, ein recht gutes Screenshot-Tool (mit mehrseitigen Browserseiten ...) kostenlos an.
Siehe: http://www.golem.de/0711/56218.html
PS: Vor ca. 1 nem Jahr hab ich selbst für beide Versionen noch 300 Euro bezahlt - lohnt sich!
Hi Nick,
stimmt das ist ein guter Tipp. Vielen Dank für die Info.
Technische Probleme.
Hallo Timon und Matthias, leider habe ich bzw. mein iPod des öfteren technische Probleme mit Eurem Podcast. Machmal bricht die Wiedergabe einfach ab und lässt sich nicht neu starten. Wenn ich pausiere oder spule, wird die Wiedergabe auch sofort beendet.
Hi Bernd,
vielen Dank für dein Feedback. Ich habe die Infos enstprechend an audioads weitergereicht. Es haben sich noch einige mehr gemeldet die ähnliche Probleme haben.
Welchen iPod hast du genau?
Hallo Timon,
iPod Classic 80GB.
Das Problem taucht auch bei einem anderen Podcast auf. Dort hat man den Werbeserver schon als Schuldigen auserkoren ;)
Übrigens vielen Dank für Eure Softwaretipps. Screencastsoftware habe ich schon lange gesucht, wusste aber nicht genau, wonach ich suchen musste.
Danke für die Info, das ist ja interessant. Ist gut zu wissen weil es bisher nur iPod touch und iPhone Nutzer betroffen hatte. Hab die Info gleich weitergegeben.
Beste Grüße,
Timon
Hallo Ihr zwei,
schönen Dank für den Filmtipp zum Thema “Killerspiel”-Debatte. Es ist wirklich beängstigend, wie weit die Wahrheit manchmal durch das Fernsehen gedehnt wird.
Zum Thema “Killerspiele” kann ich einen noch aktuellen Lesetipp beisteuern. In der Pressemitteilung vom 28.11.2007 fordert die Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG) e. V. einmal mehr ein Verbot von “Killerspielen”. Leider bleibt sie eine genaue Definition des Begriffs oder eine Liste “solcher” Spiele schuldig.
Dafür geben sie Kriterien anhand derer man “Killerspiele” erkennen können soll, und ein paar Tipps, wie man Kinder und Jugendliche vor solchen Spielen Schützen könnte (z. B. durch “offene Gespräche” mit Kindern, oder durch Vorbildfunktion der Eltern). Da ich dieser Pressemitteilung so garnicht zustimmen kann (jedenfalls was das Spiele-Verbot betrifft), fühlte ich mich bemüßigt, einen Blog-Artikel zu verfassen, in dem ich mich mit der Pressemitteilung auseinander setze.
Die Pressemitteilung ist zu finden unter:
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1213
Der Blog-Artikel ist hier:
http://www.bjoernfischer.de/politik/was-sind-eigentlich-killerspiele/
Es freut mich, dass Ihr noch halbwegs unpolemisch über dieses Thema berichtet und auch aufklärt. Schönen Dank dafür.
Viele Grüße
Björn