Die Woche war mal wieder nach unserem Geschmack. Reichlich Themen und reichlich Neuigkeiten die für Bewegung in der Industrie sorgen. Man nehme einfach nur einmal modu, modu gleicht so ein bisschen einer Revolution. Ein Stecksystem für ein Handy was bringt das? Nun es gibt ein Basismodul, dass in die verschiedensten Gehäuse passt, so wird aus dem PDA in Sekunden ein MP3-Player oder ein Foto-Handy. Für Wirbel hat Microsofts Ankündigung gesorgt, sich der Open Source Welt im speziellen und den Entwicklern im Allgemeinen zu öffnen. Microsoft gibt seine Schnittstellen-Spezifikationen unentgeltlich frei. Wenn das keine Nachricht ist. Toshiba hat der HD-DVD endgültig den Rücken gekehrt und damit dürfte das Format auch endgültig Geschichte sein.
Die Woche war mal wieder nach unserem Geschmack. Reichlich Themen und reichlich Neuigkeiten die für Bewegung in der Industrie sorgen. Man nehme einfach nur einmal modu, modu gleicht so ein bisschen einer Revolution. Ein Stecksystem für ein Handy was bringt das? Nun es gibt ein Basismodul, dass in die verschiedensten Gehäuse passt, so wird aus dem PDA in Sekunden ein MP3-Player oder ein Foto-Handy. Für Wirbel hat Microsofts Ankündigung gesorgt, sich der Open Source Welt im speziellen und den Entwicklern im Allgemeinen zu öffnen. Microsoft gibt seine Schnittstellen-Spezifikationen unentgeltlich frei. Wenn das keine Nachricht ist. Toshiba hat der HD-DVD endgültig den Rücken gekehrt und damit dürfte das Format auch endgültig Geschichte sein.
Das Konzept von modu ist so anders, dass ich beim ersten Mal reflexartig die Nachricht weggeklickt habe. Kleines schwarzes Etwas mit Minimaltastatur kleiner als Kreditkarte, wer braucht denn das? Weit gefehlt, was man da sieht ist lediglich das Kernmodul.
Zu wahrer Pracht gelangt dieses unscheinbarer Etwas erst durch die sogenannten Jackets. Damit sind Hüllen mit unterschiedlicher Funktionalität gemeint. Anstatt sich ein neues Handy, einen PDA, einen MP3-Player, ein Navigationsgerät oder einen Videoplayer zu kaufen kann man bei modu einfach das Äußere und damit auch die Funktionen auswechseln. Benötigt man gerade keinen PDA sondern möchte lieber ein kleines handliches Handy so steckt man das Basismodul einfach in die passende Hülle dafür. Interessant ist dabei auch, dass geplant ist Drittanbietern zu ermöglich entsprechende Hüllen für modu zu entwickeln.
Erfolgreich könnte das Konzept vor allem dann sein wenn es einen niedrigen Einstiegspreis bietet. Gerade bei Prepaid-Angeboten würde sich eine Marktlücke bieten. Denkbar wäre, dass das Basis-Modul zu einem günstigen Preis gleich mitverkauft wird und man dann nach und nach andere Module kauft. Dadurch wird der Einstiegspreis gering gehalten und doch wird einem ermöglicht sein Wunschgerät zu erhalten. So kauft man sich dann Stück für Stück was man sich wünscht.
Das beste an modu ist, dass es sich nicht nur um ein Konzept handelt sondern, dass es schon Geräte gibt die funktionieren und die man in die Hand nehmen kann. Am einfachsten kann man sich eine Vorstellung machen wenn man sich die Website von modu oder eines der Videos ansieht.
Microsoft und Offenheit, dass waren bisher ziemliche Gegensätze. Zwar hat Microsoft die eine oder andere Spezifikation unter einer Open Source Lizenz veröffentlicht. Dies hatte allerdings solch einen Seltenheitswert, dass es manchem Magazin gleich eine Meldung wert war wenn dies geschah. Von daher ist die jetzige Nachricht um so bedeutungsvoller. Microsoft hat angekündigt die Spezifikationen seiner binären Office-Dateiformate offenzulegen. Die Spezifikationen waren zwar zuvor bereits verfügbar gewesen, wurden allerdings nur auf Anfrage bei Microsoft herausgegeben.
Dies ist allerdings nicht die einzige Neuerung, Microsoft hat bereits rund 30.000 Seiten an Dokumentation zu den Kommunikationsprotokollen für Microsoft-Server freigegeben. Außerdem kündigte Microsoft an zu dokumentieren welche Microsoft-Protokolle von Microsoft Patenten betroffen sind. Entsprechende Lizenzen für diese Patente will Microsoft ebenfalls kostengünstig anbieten. Entwickler von Open-Source-Applikation dürfen sämtliche Protokolle sogar kostenlos nutzen.
Dies markiert tatsächlich einen Wendepunkt im Verhalten von Microsoft. Nicht allzu lang ist es her, da wurde Linux von Microsoft als ein sich ausbreitendes Krebsgeschwür bezeichnet. Nun scheint Microsoft also einzusehen, dass es mit der bisherigen Strategie sich eventuell auf lange Sicht ins Aus manövriert. Sollte nämlich die Marktdominanz von Microsoft irgendwann schwinden, so würde es um den Konzern schlecht stehen. Microsoft hätte dann nur geschlossene Lösungen anzubieten die von vielen Nutzern nicht mehr akzeptiert werden und damit in der Nutzlosigkeit verschwinden würden. So stellt Microsoft aber sicher, dass auch die Open-Source-Welt sich die Protokolle und Formate zu Nutze machen kann und kann damit indirekt auch die Existenz der eigenen Protokolle und Formate sicherstellen.
Weitere Infos: Freier Zugriff auf Microsofts binäre Office-Formate - golem.de / Microsoft öffnet Software für alle - Spiegel Online / Open-Source-Lager begrüßt Microsofts Strategiewechsel - heise open / Ballmer Calls Linux “A Cancer” - slashdot
Google zeigt sich als großzügiger Unterstützer von Open Source Projekten. Ganz deutlich wird dies zum Beispiel beim Google Summer of Code. Google hat dabei die Windows Laufzeitumgebung Wine unterstützt um zum Beispiel den stabilen Betrieb von Photoshop zu ermöglich. Google nutzt Wine unter anderem auch für die Portierung von Picasa.
Verliert der RAM sofort seine Daten wenn man den PC ausschaltet? Ja? Nein! Eine Frage auf die die meisten die überhaupt etwas zu dem Thema sagen können mit Ja antworten würden. So wird doch meist gelehrt, dass es sich hierbei um flüchtigen Speicher handelt. Dies ist auch richtig, allerdings ist der Speicherinhalt längst nicht so flüchtig wie es die meisten annehmen.
Forscher der Princeton University haben nun eindrucksvoll nachgewiesen wie verhängnisvoll der Zeitraum bis zum “Gedächtnisverlust” des RAM sein kann. Hierbei wurde vorgeführt, dass man den RAM nahezu unversehrt kurz nach dem Ausschalten noch auslesen kann. Dieser Zeitraum lässt sich sogar noch weiter ausdehnen wenn man den RAM mit entsprechendem Spray herunterkühlt.
Da Verschlüsselungssysteme wie Bitlocker, FileVault oder TrueCrypt das Passwort im RAM vorrätig halten müssen wenn sie ein verschlüsseltes Volume öffnen, kann man dieses Kennwort auch aus dem Speicher extrahieren. Hierbei wird der Speicher aus dem Gerät entnommen und in einem anderen Gerät ausgelesen. Aber auch eine komplett automatisierte Attacke per USB-Festplatte ist möglich. Dabei wird dann direkt von der USB-Festplatte eine Software gestartet die den RAM ausliest und danach nach dem Passwort sucht.
Vermutlich die wenigsten haben den kompletten Brockhaus mit 30 Bänden bei sich zu Hause stehen. Warum auch? Die Halbwertszeit von gedruckten Informationen könnte nicht kürzer sein. Das hat inzwischen auch der Brockhaus Verlag erkannt und konzentriert seine Kräfte nun auf das Online-Geschäft. Der Druckausgabe ist wenig Erfolg beschieden. Eine Volltextsuche kann nun mal nur ein digitales Medium bieten und außerdem spart es noch Platz obendrein.
Weitere Infos: Brockhaus stirbt auf dem Papier - und lebt im Netz weiter - Spiegel Online / Brockhaus künftig mit werbefinanziertem Wissen - heise news / Strategische Neuausrichtung bei Brockhaus - Pressemitteilung
Wie wir ja bereits in der letzten Episode schon angedeutet hatten ist es mit der HD-DVD endgültig aus. Toshiba hat den Stecker für die HD-DVD-Player Produktion gezogen. Nachdem die großen Händler wie BestBuy und Walmart bereits HD-DVDs aus dem Programm genommen haben war es nur noch eine Frage der Zeit. Was zum einen natürlich Schade ist da die HD-DVD durchaus ein konkurrenzfähiges Produkt war, dennoch wird es dem Markt gut tun nur einen HD-Disc Standard zu haben. Damit wird es dann auch endgültig Zeit die Schreibweise von Blu-ray zu lernen.
Weitere Infos: Toshiba beerdigt HD DVD offiziell - heise news / So sehen ultrascharfe Sieger aus - Spiegel Online / Blu-ray Disc vs. HD DVD: Wer früher stirbt, ist länger tot ... - heise news
Ein kalifornisches Gericht hat die Löschung der Domain Wikileaks.org angeordnet. Auf der Whistleblower-Webseite werden brisante Dokumente anonym veröffentlicht. Vorausgegangen war ein Rechtsstreit mit der Schweizer Bank Julius Baer.
Weitere Infos: US-Gericht legt Whistleblower-Webseite lahm - heise news / Cayman Islands Bank Gets Wikileaks Taken Offline in U.S. - wired / wikileaks
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Ein Baukasten-Handy würde ich mir auch sofort zulegen. Ich würde aber nicht nur das Display und Tastatur an meine Bedürfnisse anpassen, sondern auch Speicher, CPU usw.
Hallo,
zum Ende der 108 erwähnte Matthias, dass man unter VMWare ein existierendes Windows hochfahren könne.
Ich habe mich gerade im ubuntuusers-Wiki ein wenig in die Versionspolitik von VMWare eingelesen. Jetzt bin ich mir allerdings unsicher, welche Version ich benötige, Player oder Server? Ich würde gerne unter Ubuntu 7.10 mein XP-Home mal versuchsweise hochfahren, um so auf Windowssoftware zuzugreifen, die ich bis jetzt mit W/Vine nicht starten konnte (u.a. Kindlers Literaturlexikon). Durch die VMWareseiten steige ich irgendwie nicht so richtig durch.
Danke für Eure Mühen.
theiresias
der Artikel, den du unbedingt ganz genau befolgen musst ist VMware/Parallelsystem. Du brauchst dazu VMware Server, was in den Ubuntu Partner Repositories ist. Wie man das installiert ist im Hauptartikel beschrieben. Wenn du weitere Fragen hast schreib bitte eine Mail an die z-pod adresse, so dass wir die Wiki-Qualitaet verbessern koennen.
ich wollte die gleiche Frage stellen, weil ich auch nicht weiter gekommen war mit dem hochfahren eines bestehenden Systems.
Danke Matthias, dass Du das in der Sendung erwähnt hast, das sowas möglich ist.
Und wie schön öfters ein dickes Danke an Euch beide, Timon und Matthias für einen der wenn nicht DEN besten Podcast(s) ;)
Man kann es aber auch nicht oft genug erwähnen.
Hi Bernd,
vielen Dank für dein Feedback. Ein Lob und ein einfaches Dankeschön bringen viel für uns. Schließlich machen wir den Podcast für euch und von daher motiviert es uns weiter zu machen.
Dann aber bitte iPod-Kompatibel und nicht wie bei W² ;)
Frage nebenbei: Hattest Du Probleme mit Spam in den Kommentaren oder was hat es für einen Grund, dass Kommentare jetzt erst freigeschaltet werden müssen?
Hi Bernd,
in was für einem Format geben die denn die Videos heraus?
Unser System ist so konfiguriert, dass Kommentare in älteren Beiträgen immer erst moderiert werden müssen. Denn Spam landet meist erst bei uns wenn die Seiten auch in den Suchmaschinen schon indexiert worden sind.
Es sind mp4 in H.264 codiert. Allerdings sind die auf den iPods nicht ohne Umwandlung abspielbar. Warum genau kann ich Dir momentan gar nicht sagen. Ich glaube die Auflösung ist zu hoch. Aber glauben heißt nicht wissen...
Zumindest war es bei den Videos bis vor der CeBit noch so. Mir fällt gerade auf, dass iTunes bei den letzten Videos gar nicht gemeckert hat.
Ein Baukasten-Handy würde ich mir auch sofort zulegen. Ich würde aber nicht nur das Display und Tastatur an meine Bedürfnisse anpassen, sondern auch Speicher, CPU usw.
Jungs, ich wollte nur mal sagen, dass ich eure Sendung total geil finde. Macht weiter so.
der Christoph
Herzlichen Dank für dein Lob!
Hallo,
zum Ende der 108 erwähnte Matthias, dass man unter VMWare ein existierendes Windows hochfahren könne.
Ich habe mich gerade im ubuntuusers-Wiki ein wenig in die Versionspolitik von VMWare eingelesen. Jetzt bin ich mir allerdings unsicher, welche Version ich benötige, Player oder Server? Ich würde gerne unter Ubuntu 7.10 mein XP-Home mal versuchsweise hochfahren, um so auf Windowssoftware zuzugreifen, die ich bis jetzt mit W/Vine nicht starten konnte (u.a. Kindlers Literaturlexikon). Durch die VMWareseiten steige ich irgendwie nicht so richtig durch.
Danke für Eure Mühen.
theiresias
hi theiresias,
der Artikel, den du unbedingt ganz genau befolgen musst ist VMware/Parallelsystem. Du brauchst dazu VMware Server, was in den Ubuntu Partner Repositories ist. Wie man das installiert ist im Hauptartikel beschrieben. Wenn du weitere Fragen hast schreib bitte eine Mail an die z-pod adresse, so dass wir die Wiki-Qualitaet verbessern koennen.
Gruss
Matthias
Vielen Dank, ich werde mir die vorgeschlagene Lektüre heute Abend mal zu Gemüte führen und darauf versuchen, den Inhalt in die Tat umzusetzen.
Danke theiresias,
ich wollte die gleiche Frage stellen, weil ich auch nicht weiter gekommen war mit dem hochfahren eines bestehenden Systems.
Danke Matthias, dass Du das in der Sendung erwähnt hast, das sowas möglich ist.
Und wie schön öfters ein dickes Danke an Euch beide, Timon und Matthias für einen der wenn nicht DEN besten Podcast(s) ;)
Man kann es aber auch nicht oft genug erwähnen.
Hi Bernd,
vielen Dank für dein Feedback. Ein Lob und ein einfaches Dankeschön bringen viel für uns. Schließlich machen wir den Podcast für euch und von daher motiviert es uns weiter zu machen.
Vielen Dank,
Timon
Ich hoffe ihr bekommt noch viel mehr Lob, Anerkennung und Feedback, damit ihr noch lange weiter macht.
In 50 Jahren könnt ihr dann auf eine ähnliche Geschichte vor die Wolfgangs vom CC-Zwei zurückblicken ;)
Hi Bernd,
mal gucken wann wir es ins Fernsehen schaffen. ;-)
Dann aber bitte iPod-Kompatibel und nicht wie bei W² ;)
Frage nebenbei: Hattest Du Probleme mit Spam in den Kommentaren oder was hat es für einen Grund, dass Kommentare jetzt erst freigeschaltet werden müssen?
Hi Bernd,
in was für einem Format geben die denn die Videos heraus?
Unser System ist so konfiguriert, dass Kommentare in älteren Beiträgen immer erst moderiert werden müssen. Denn Spam landet meist erst bei uns wenn die Seiten auch in den Suchmaschinen schon indexiert worden sind.
Es sind mp4 in H.264 codiert. Allerdings sind die auf den iPods nicht ohne Umwandlung abspielbar. Warum genau kann ich Dir momentan gar nicht sagen. Ich glaube die Auflösung ist zu hoch. Aber glauben heißt nicht wissen...
Zumindest war es bei den Videos bis vor der CeBit noch so. Mir fällt gerade auf, dass iTunes bei den letzten Videos gar nicht gemeckert hat.