Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Themen:
- Nachtrag letzte Sendung “Sicherheit im Internet”
- Skype Mac mit Video
- Webbasierte Applikation mit Desktopintegration
- Die Computergrafikmesse Siggraph 2006
Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Die Sendung zum herunterladen:
Themen:
- Nachtrag zur letzten Sendung “Sicherheit im Internet”
- Da man über das ICMP Protokoll ein Netzwerk kompromittieren kann, zu welchem auch der sogenannte Ping gehört, sollte man dieses nach Möglichkeit ebenfalls in der Firewall filtern. Besonders ist hier auf das sogenannte ICMP Tunneling hinzuweisen mit dem man ein sonst geschütztes Netzwerk unterwandern kann. Hierfür muss allerdings entsprechende Software auf dem Zielsystem laufen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin dass diese Software nur in Absprache mit den jeweiligen Netzwerkeignern eingesetzt werden darf und dass es illegal ist sich durch diese Software Zugang in fremde Netzwerke zu verschaffen. Wir übernehmen keinerlei Haftung für Schäden die durch den Einsatz dieser Software entstehen könnten. Jeglicher Einsatz dieser Software erfolgt auf eigene Gefahr, wir stellen hier lediglich einen Verweis zur Verfügung um sich über die Gefahren im Internet zur informieren.
- Skype Mac mit Video
- Webbasierte Applikation mit Desktopintegration
- Die Computergrafikmesse Siggraph 2006
Länge: 28:59
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guten tag
Man kann sich nicht verstecken, indem man antworten auf pings abstellt:
frib@ubuntu:~$ ping -c 3 193.99.144.80
Ping an eine Adresse, die auf Pings antwortet (heise.de):
PING 193.99.144.80 (193.99.144.80) 56(84) bytes of data.
64 bytes from 193.99.144.80: icmpseq=1 ttl=247 time=74.4 ms
64 bytes from 193.99.144.80: icmpseq=2 ttl=247 time=73.8 ms
64 bytes from 193.99.144.80: icmp_seq=3 ttl=247 time=74.5 ms
--- 193.99.144.80 ping statistics ---
3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2008ms
rtt min/avg/max/mdev = 73.817/74.254/74.502/0.309 ms
frib@ubuntu:~$ ping -c 3 192.9.123.199
Ping an eine Adresse (keine Ahnung von wem), die auf Pings nicht antwortet, aber vorhanden ist:
PING 192.9.123.199 (192.9.123.199) 56(84) bytes of data.
--- 192.9.123.199 ping statistics ---
3 packets transmitted, 0 received, 100% packet loss, time 2058ms
frib@ubuntu:~$ ping -c 3 193.9.123.199
Ping an eine Adresse (keine Ahnung von wem), die nicht vorhanden ist. Hier antwortet der ISP (213.17.135.158):
PING 193.9.123.199 (193.9.123.199) 56(84) bytes of data.
From 213.17.135.158 icmpseq=1 Destination Net Unreachable
From 213.17.135.158 icmpseq=2 Destination Net Unreachable
From 213.17.135.158 icmp_seq=3 Destination Net Unreachable
--- 193.9.123.199 ping statistics ---
3 packets transmitted, 0 received, +3 errors, 100% packet loss, time 2008ms
frib@ubuntu:~$
Grüße
frib
Hi frib,
mein reden.
Es bringt nichts das Antworten auf Pings abzuschalten.
Man kann sich nur verstecken, in dem man den Netzwerkstecker zieht:-)
bis dann
Olaf
Ich bin nicht so sicher ob ihr die Shownotes aus dieser Sendung gelesen habt. Es geht mir beim ICMP Protokoll nicht in erster Linie darum “unsichtbar” zu werden. Der Punkt ist Sachen wie ICMP Tunneling zu vermeiden in dem man nicht auf ICMP Anfragen von außen reagiert. Abgesehen davon bremst man durchaus Scanner aus wenn man den Ping einfach totlaufen lässt. Es geht darum es anderen zu erschweren, das eigene Netzwerk zu nutzen oder Informationen darüber zu erhalten.
Wenn ihr selbst mal sehen wollt was für einen Unterschied es macht auf Pings nicht zu antworten dann nehmt euch mal einen Scanner z.B. http://www.angryziber.com/ipscan/ und scannt mal eine IP-Range ausgehend von eurer IP die ihr von eurem ISP bekommen habt. Dann guckt euch das Ergebnis an und sagt mir mal wo ihr von den Ergebnissen ausgehend weitere Portscans ansetzen würdet. Doch sicherlich bei Systemen wo ihr eine Antwort zurückbekommt.