Moderatoren: Matthias Niess und Timon Royer
Die Sendung zum herunterladen:
Themen:
Länge: 01:28:32
Wer sich zu den Sendungen äußern möchte kann dies gerne über unsere
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Außerdem könnt ihr uns auch gerne eine E-Mail an dialog AT z-pod PUNKT de schicken.
Danke für die neue Folge eures schönen Podcast!
Da es ja aktuell noch keine Spendenmöglichkeit für Z-Pod gibt, habe ich jetzt mal mein Amazon.de-Lesezeichen im Browser mit dem Amazon-Link von eurer Website zur Unterstützung versehen. Fast ärgerlich, daß ich da nicht schon früher dran gedacht habe...
Viele Grüße
Roland
Ja die liebe Spendenfunktion. Ist eigentlich nicht so weit von der Bereitstellung entfernt. Mir fehlen nur 1-2h Ruhe, um es abzuschließen.
So ich hab mal in einer ersten Version eine Spendenfunktion zum anrufen rechts in der Seitenleiste integriert. Wir erhalten von der Summe 79% wovon natürlich nochmals 19% Steuern runtergehen. Ist momentan die einfachste und beste Lösung.
Kurz zwei Anmerkungen zum Thema eReader/TXTR:
Das erwähnte Abo fällt nur an, wenn man die TXTR-Platform mobil auch für andere Dokumente, als für Kaufdokumente verwenden will. Man kann ja auf TXTR.com auch seine eigenen Dokumente hochladen und diese auch mit Anderen teilen. Nur wenn man diese mobil nutzen will, fallen Gebühren an. Die dann aber auch nicht schlecht. ;-)
Zum Thema Preis von eBooks: Die Shopbetreiber haben, wie Buchhändler auch, keinen Einfluss auf die Preise, da auch eBooks noch an die Buchpreisbindung gebunden sind! Das ist natürlich ein Faupax unserer Politik (Merkel hat sich erst kürzlich bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse zum Festhalten an der Buchpreisbindung bei eBooks geäußert) und des die Preisbindung überwachenden Börsenvereins. Ich hoffe an dieser Stelle tut sich in nächster Zeit etwas. Auch das strickte Festhalten am DRM vieler Verlage könnte zu einem bösen Erwachen führen, wie es einst die Musikbranche schon erlebte.
so long...
Stefan
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Student der Buchwissenschaft an der Uni Erlangen-Nürnberg
Und ganz vergessen noch zu erwähnen: Das paradoxe ist, dass eBooks zwar von der Buchpreisbindung her wie Bücher behandelt werden, nicht aber von den Steuern. Auf normale Bücher gibts nur 7%, auf eBooks aber 19% Steuern. D.h., die Verlage machen, wenn sie eBooks zum gleichen Preis bringen, eigentlich kleine Verluste.
Wie gesagt: hier muss die Politik echt nachbessern und der schnarch-konservative Börsenverein umlenken und neue Impulse annehmen!
Du hast vollkommen recht. Ich seh das genauso. DRM fuer eBooks muss weg. Das ebub-Format wird ja gerade inoffiziell zum neuen Standard (und bald wohl auch offiziell). Es unterstuetzt zwar DRM, aber eben auch DRM-lose Buecher. Dass DRM Unsinn ist, wird die Branche schon merken (oder auch nicht).
Was die Buchpreisbindung angeht: Heisst das, dass ein eBook IMMER so viel kosten muss, wie die Print-Ausgabe, oder dass alle das eBook zum gleichen Preis verkaufen muessen? Ich wuerde ja auf letzteres tippen. Ansonsten muesste man ja auch hardcover und paperback zum gleichen Preis anbieten.
Die Preisbindung bedeutet beides. Da das eBook “noch” als Verlagserzeugnis bewertet wird, muss es überall gleich viel kosten und orientiert sich natürlich am Preis der Printausgabe. eBooks dürfen aber auch den Preis eines Taschenbuches annehmen, falls dieses auch als Printausgabe vorhanden ist. Anders sieht die Preisgestaltung natürlich bei eBooks aus, die kein Print-Gegenstück besitzen.
Hier noch ein kleiner Auszug aus Reclams Sachlexikon des Buches - Artikel Preisbindung:
“[...] Die Notwendigkeit dieser Regelung [Preisbindung bei Verlagserzeugnissen obwohl anderswo marktwirtschaftlich verboten] war außerhalb des Buchhandels immer umstritten. In jüngster Zeit geriet sie im Zuge des freien Handels im europäischen Binnenmarkt in die Diskussion, zumal sechs von fünfzehn Staaten der EU keine Buchpreisbindung praktizieren. Auch die juristischen Beschränkungen der P. auf Druckwerke wird in Anbetracht der zunehmenden Bedeutung elektron. Medien [...] eine Neubewertung erforderlich machen. Eine veränderte Infrastruktur, neue Vertriebswege und ein verändertes Mediennutzungsverhalten der Bevölkerung stimmen zudem nicht mehr mit der Situation der 1950er Jahre überein, auf deren Grundlage die jetzige P. legitimiert wurde. [...]”
Der Vergleich zum Musikmarkt ist recht treffend, der ist ja schließlich inzwischen auch fast über Nacht DRM-frei und es funktioniert nach wie vor sehr gut. Bzw. seit dem kaufe ich überhaupt erst Musik online ein. Bei den ebooks geht es mir da nicht anders, ein gedrucktes Buch kann noch in 50 Jahren auf meinem Regal stehen, ein digitales DRM-Buch ist vermutlich bis dahin nicht mehr nutzbar.
Wie immer eine sehr informative folge :)
nur diesesmal sind wirklich viele lange sprachpausen und rückkopplungen drin ;)
und bitte sagt bei der nächsten folge früher bescheid ;)
Ich hab das wenige Minuten vorher überhaupt erst konfiguriert gehabt und wie man sieht ist die Technik leider auch noch nicht so weit, dass wir es effektiv nutzen können.
Die nächste Folge werden wir wohl wieder normal aufnehmen müssen ohne Live-Option. Was für mich auch extrem nervig war, durch die Schaltung hatte ich ein permanentes rauschen im Telefonhörer, was bei so einer langen Sendung auch sehr nervt.
ehm, sorry, aber ich versteh das system nich... gilt das jetz nur für die aktuelle software bei mac OS X? also leopard?
Zu welchem Thema ist denn deine Frage?
joa sollte auch nur konstruktiv genommen werden
hab mch aber gefreut das es wieder ne schoene folge gab, zum ende hin gab es auch kaum noch “sprachpausen” ;)
Danke für diese tolle Folge.
Ich finde längere Sprechpausen eig nicht schlecht, weil die Sendung dadurch natürlich und authentisch wird. (Allerdings hat man manchmal schon mitbekommen, dass das was Timon gsagt hat erst ein paar Sekunden später bei Matthias ankam [oder wars umgekehrt], wodurch ihr euch ziemlich oft so ins Wort gefallen seid ^^)
Nochwas:
Ihr habt in der Episode Google Wave ziemlich in den Himmel gelobt, so von wegen gemeinsame Dateibearbeitung und so.
Ist “Microsoft Office: Groove” nicht sowas ähnliches, habt ihr euch damit schon mal beschäftigt?
Wäre in dem Zusammenhang vielleicht zumindest erwähnenswert denke ich...
Wenn ich das richtig sehe ist “Microsoft Office: Groove” nicht cross-platform oder? Google Wave funktioniert ja auch ganz anders, so dass man beliebige Bots programmieren und einbinden kann. Die Ähnlichkeiten sind da sehr begrenzt so wie ich es sehe.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau wie Wave funktioniert, aber nachdem was ihr erzählt habt ist der Verwendungszweck schon ähnlich.
Sicher ist Groove nicht Cross-platform und es läuft nicht im Webbrowser und es ist in sofern nicht kostenlos, als das man ja die Office Suite kaufen muss.
Aber für Firmen ist Groove sicher wegen Unabhängigkeit und Sicherheit interessanter.
Also das interessante an Wave, ist tatsaechlich die Erweiterbarkeit (die bei Groove in der Art nicht gegeben ist). Wenn ich Wave z.B. fuer Dokumentation nutze, koennte ich mir nen Bot schreiben, der automatisch eine PDF-Datei der Dokumentation erstellt und immer eine aktuelle Version (oder stabile revision) bereithaelt.
Bei einer homogenen Umgebung ist Goove auf jeden Fall super, weil es fuer den Anwender sehr transparent ist. Es laesst sich aber eben nicht so einfach auf jeden x-beliebigen Anwendungszweck anpassen. Es ist eben nur kollaborative Office-Nutzung. Es ist schwer abzuschaetzen, aber ich wuerde schon sagen, dass Wave mehr sein “will”. Was am Ende daraus wird muss sich noch zeigen. Ist ohnehin nur ein extrem fehlerbehafteter Preview.
Hier mal ein aktuelles Beispiel was Wave so mächtig macht: ThoughtWorks Studios Rolls Out New Version Of Mingle, Integrates With Google Wave
COMMENT_DELETED
Ich hätte gern! Ich habe sogar schon konkrete Vorstellungen, wie es meine Arbeit erleichtern könnte...
PS: Inhaltlich extrem guter Podcast.
Wenn deine Adresse stimmte, dann haste jetzt eine Einladung (dauert immer etw. bis die kommt).
merkt ihr das nicht? wenn ihr schon nen double ender produziert, dann solltet ihr wenigstens mal drüberhören, dass die signale nicht so krass auseinanderlaufen mit der zeit. ich finde das anstrengend, antworten vor fragen zu hören und leuten zu folgen, die sich sinnfrei ins wort fallen.
Tja. Danke fuer den Hinweis. Wie merken das schon. Die Sendung war halt n Experiment mit nem Dienst, der es uns erlauben sollte die Aufnahme live zu streamen (1000mikes). Ging leider in die Hose. Wir hatten sicher 2-3s Verzoegerung. Nutzen wir nicht wieder und gut ist.
Hi Matthias hi Timon
Ich ben eher zufällig auf euer Podcast gestossen als ich mit meinem Android Phone die PodcastSoftware testen wollte. Seither freu ich mich sogar auf den 1h Arbeitsweg da ich dann gemütlich eine folge reinziehen kann.
Vielen Dank und macht weiter so.
Hi,
freut mich das du uns gefunden hast. 1h Arbeitsweg ist ja schon beachtlich, da hätte ich auch gerne etwas zu tun wenn es mir so gehen würde.
Beste Grüße,
Timon
Echt guter Podcast. Ich hör euch schon lange regelmässig und dachte, ich muss mich jetzt doch auch mal melden und euch dafür danken, dass ihr euch die Zeit nehmt für den Cast.
Ich weiss, ihr seid vor allem Mac- und Linux-User, aber etwas mehr Windows fände ich schon schön. Grad so Tipps für Tools etc. In dem Bereich hab ich bisher keinen guten Podcast gefunden.
Und schaltet bald mal eure Spendenfunktion auf, dann können wir euch auch unterstützen.
Ach, fast hätt ich’s vergessen: Ich finde den Entscheid, auf den Livestream zu verzichten, gut. Diese Folge war doch etwas mühsam zum zuhören.
Hallo Fabian,
vielen Dank das du dir die Zeit genommen hast uns zu schreiben.
Mit dem Live-Stream bin ich auch nicht glücklich geworden. Wir können das besser, da verzichten wir dann lieber auf die Live-Funktion.
So bald ich einen Intel-iMac habe (hoffentlich dieses Jahr noch), werde ich auch mal schauen, dass ich mir eine Windows 7 Lizenz kaufe, vielleicht sogar durch entsprechende Spenden. Dann kann ich auch mehr dazu berichten als es jetzt der Fall ist.
Hallo,
das ist jetzt die zweite Folge die ich von euch höre und ich finde den Podcast wirklich gut. Sehr locker und Informativ.
Zum Thema MS Entwicklungsprozess möchte ich folgendes Sagen. SLA (Service Level Agreement) ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien in dem der Anbieter sich Verpflichtet gewisse Services anzubieten. Typischerweise stehen in SLA Verträge Verpflichtungen zu Service Beschreibung, Reaktionszeiten bei Fehlern Support, Sicherheitsrelevante Abmachungen usw. drin. Es ist keine technische Schnittstellen Beschreibung. Ein Java Interface ist etwas ganz anderes. Ein Java Interface stellt sicher, dass eine Klasse die das Interface implementiert die Methoden des Interfaces anbietet. Also ein technisches Konstrukt und kein juristisches Konstrukt wie ein Vertrag.
Weiter ist es so, dass ein Interface in Java nur aussagen dazu macht, dass die Methoden des Interfaces von der Implementierenden Klasse angeboten wird. Es wird nichts darüber gesagt, dass die Implementierung wirklich auch das gewünschte Verhalten anbietet. Es kann durchaus sein, dass beim Aufruf der Methode mein Programm abstürzt. Ein Java Interface hat also keine Qualitätsaussage, ein SLA hat dagegen sehr viel mit Qualität zu tun. Sofern es ein gescheites SLA ist, wie bei jedem Vertrag gibt es gute und schlechte Verträge.
Also SLA und Java Interface haben nichts gemein.
Ich hab’s wirklich versucht deutlich zu machen. :-) Ich wusste das in dem Fall, da mir der Java Teil nicht einmal bekannt war, bei Matthias war es wohl genau umgekehrt.
Deswegen fand ich das mit den SLAs auch so bemerkenswert, dass Microsoft es auch in Teams durchgezogen hat. Scheint ja auch sehr effektiv gewesen zu sein.
Wo wir die OS X Entwicklung diskutiert hatten. Ich habe den Eindruck das Apple da noch einiges lernen kann, wenn man sich mal anguckt welchen Murks 10.6.2 erst gefixt hat, dann fragt man sich wie das passieren konnte.
Wie hieß das Programm, das automatisch eine Installationsroutine mit ausgewählten Programmen erstellt, das ihr im Podcast erwähnt habt?
Ist oben verlinkt. Ninite.com